Die Tiefen des Meeres locken Taucher mit beeindruckenden Meeresbewohnern, spektakulären Felsformationen und bunten Korallen. Jedoch sind bestimmte Tauchtiefen einzuhalten, damit das Abenteuer nicht zur Gefahr wird.

Für viele Taucher gehört das Erreichen einer bestimmten Tauchtiefe zu einem faszinierenden Erlebnis. Natürlich gibt es auch in flachem Wasser und geringen Tiefen einiges zu entdecken, doch Tauchplätze, bei denen es weit hinuntergeht, bringen einen besonderen Reiz mit sich.

Besonders Taucheinsteiger sollten sich nur langsam auf Erkundungstour stürzen. Der Körper muss sich mit jedem Tauchgang an die veränderten Druckverhältnisse gewöhnen. Tauchen in großen Tiefen muss gelernt sein. Aber wie Tief darf man eigentlich tauchen und welche Tiefe entspricht welchem Ausbildungsstand?

Einhaltung der Empfehlungen für einen sicheren Tauchgang

Es gibt keine verpflichtende Regelung, wie tief ein Taucher mit bestimmtem Erfahrungsstand absteigen darf. Jedoch gibt es Empfehlungen, an die man sich im besten Fall halten sollte. Mit dem „Open Water Diver“ wird eine Tauchtiefe von maximal 18 Metern empfohlen, mit dem „Advanced Open Water Diver“ wird eine Maximaltiefe von 30 Metern empfohlen und mit dem „Deep Diver“ sollte man maximal bis zu 40 Meter tauchen.

Überschreiten Taucher diese Empfehlungen, müssen sie natürlich nicht mit rechtlichen Konsequenzen rechnen, schließlich sind es wie erwähnt nur Empfehlungen. Sollte es jedoch zu einem Tauchunfall kommen, könnte es unter Umständen Probleme mit der Versicherung geben.

Zwei Taucher am Meeresgrund mit Sonnenschein

Das Risiko beim Tauchen steigt mit der Tauchtiefe. Im Allgemeinen gilt für Sporttaucher eine empfohlene Tauchtiefe von maximal 40 Metern. Diese sollte nicht überschritten werden, da Fehler und Unfälle in dieser Tiefe folgenschwer sein können. Technische Taucher können mit Dekompressionsstopps und speziellen Druckanzügen bis zu 450 Meter tief tauchen.

Was kann passieren?

Bei Überschreitung des Tiefenlimits könnte ein Tiefenrausch auftreten. Auslöser des Tiefenrausches ist der erhöhte Partialdruck des Stickstoffes der Pressluftflasche, welche in entsprechenden Wassertiefen auftritt. Ähnlich wie bei einem Alkoholrausch arbeiten die Synapsen im Gehirn nur noch eingeschränkt und die Weiterleitung der Nervenimpulse funktioniert nicht mehr richtig. Verlangsamung der Fähigkeiten und völlige Verwirrung können die Folge sein.

Die Nullzeit im Tauchsport bezeichnet die Zeitspanne, während der eine Rückkehr zur Oberfläche möglich ist, ohne dass ein Dekompressionsstop beim Auftauchen nötig ist. In großen Tiefen verringert sich die Nullzeit auf wenige Minuten.

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