Okinawa-Churaumi-Aquarium: Weltrekorde hautnah

Besucher beobachten das riesige Aquarium

Zwei Millionen Menschen besuchen jährlich das Okinawa-Churaumi-Aquarium, welches das zweitgrößte Aquarium der Welt ist. Durch die größte Glasscheibe der Welt beobachten die Besucher die unterschiedlichsten Lebewesen – vom kleinen tropischen Fisch bis zum größten Haifisch der Unterwasserwelt.

Im Norden Okinawas liegt die Stadt Motobu. Hier steht mit dem Okinawa-Churaumi-Aquarium eines der berühmtesten Aquarien der Welt. Innerhalb der ersten acht Jahre nach der Eröffnung 2002 besuchten 20 Millionen Menschen das Ozeanarium.

Im Okinawa-Churaumi-Aquarium befinden sich insgesamt 77 Becken mit einer Füllmenge von 10.000 Kubikmetern Wasser. Die Aquarien beheimaten 740 Arten mit 26.000 unterschiedlichen Meereslebewesen. Durch die Verwendung von 102 Filterpumpen kann auf den Einsatz von Chemikalien zur Wasseraufbereitung verzichtet werden. Das Wasser der Becken wird direkt aus dem Meer bezogen und durch die zahlreichen Filter täglich mehrmals gewechselt.     

Umgeben von der Tiefsee und riesigen Zähnen

In den zahlreichen Becken werden unterschiedliche Arten beherbergt. Im Tiefsee-Erlebnisraum sehen Besucher beispielsweise außergewöhnliche Lebewesen, die in der freien Natur nur in Tiefen von 200 Metern zu finden sind. Die Aquarien passen den Druck, das Licht und die Temperatur richtig an, um den Tieren die ideale Umgebung zu garantieren.

Das zentrale Hauptbecken umfasst 7.500 Kubikmeter Wasser. Es beheimatet Mantarochen, Walhaie und zahlreiche weitere Fische. Die Besucher beobachten die Unterwasserwelt durch eine 60 Zentimeter dicke Plexiglasscheibe. Sie ist 22,5 Meter breit und 8,2 Meter hoch und ist damit die größte Glasscheibe der Welt. Vor der Glaswand, die dank ihrer unglaublichen Größe im Guinness-Buch der Rekorde eingetragen ist, stehen bequeme Stühle. Die Besucher des Okinawa-Churaumi-Aquariums können also gemütlich das Treiben unter Wasser beobachten.

Im „Shark Research Lab“, der Halle der Haie, können nicht nur die gefährlichen Fische in unterschiedlichen Becken beobachtet werden, sondern auch eine Sammlung von gigantischen Zähnen- und Kiefermodellen.

(Bild: tororo reaction – envato.com)

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