Das Tauchen mit Kindern ist immer ein besonderes Highlight für den Sprössling. Doch was müssen Eltern beachten, nachdem die Tauchtauglichkeit des Kindes von einem Arzt bestätigt wurde?

Ist das Kind gesund und hat Spaß an neuen Abenteuern unter der Wasseroberfläche, so können Eltern nach einer passenden Tauchschule suchen. Eine seriöse Tauchbasis untersucht das Kind nochmal vor dem ersten Wasserkontakt.

Jeder Tauchlehrer darf nur ein bis zwei Kinder gleichzeitig unterrichten, um während eines Notfalls sofort zur Stelle zu sein und auf die Kinder achten zu können. Qualifizierte Tauchschulen stellen sich besonders auf ihre kleine Kundschaft ein und vermitteln das Wissen kindgerecht.

Die passende Ausrüstung

Haben sich die Eltern für eine passende Schule entschieden, wird die Ausrüstung ausgesucht. Das Tauchequipment sollte an die Größe des Kindes angepasst sein. Vom kleinen Mundstück bis zur Tarierjacke sollte alles gut am Körper sitzen. Kleinere Tauchflaschen bis zu sieben Litern erleichtern das Tragen. Zu große Tauchgeräte können Schäden an der Wirbelsäule verursachen.

Kleiner Taucher mit dunklen Haaren
(Bild: sewcream – adobe. stock)

An den Füßen empfiehlt sich ein weiches Flossenblatt. Dies erleichtert das Laufen und führt nicht zu ungewohnten Haltungen. Besonders die Knöchel werden so geschont und Wadenkrämpfen vorgebeugt.

Kinder frieren schneller als Erwachsene. Eine Kopfhaube auch in warmen Gewässern wäre ein guter Schutz. Beginnen Kinder, zu frieren, lässt die Konzentration rapide nach und das Risiko eines Fehlers steigt.

Nie ohne Tauch-Buddy

Ist das Kind bereit, den ersten Tauchgang anzutreten, sollte immer ein erwachsener Tauch-Buddy zugegen sein. Egal, wie alt das Kind ist. Auch Jugendliche sollten von einem Erwachsenen begleitet werden, da sie zu riskantem Verhalten neigen und in manchen Phasen das zuvor Gelernte ignorieren.

Wichtig ist, dass Kinder nur kurze Tauchgänge in seichten Gewässern ausüben. Tritt jedoch ein Problem oder Panik auf, können die begleitenden Taucher schnell handeln und die Situation entschärfen.

(Bild: pavel1964 – adobe. stock)

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