Manchmal fällt es dem ein oder anderen Taucher schwer, den Neoprenanzug auf Anhieb richtig anzuziehen. Um den Anzug nicht zu beschädigen und sich die Nerven zu sparen, sollte man die richtige Technik beherrschen.

Besonders bei etwas dickeren Neoprenanzügen ist Vorsicht angebracht, denn in diese lässt sich noch schwerer hineinschlüpfen. Mit routiniertem Vorgehen findet man die beste Technik und sorgt dafür, dass man noch lange etwas von dem Anzug hat.

Die richtige Technik spart Zeit und Nerven

Der schwierigste Schritt beim Anziehen eines Tauchanzuges besteht darin, ihn richtig über die Beine zu bekommen. Häufig bleiben Taucher dabei an der Ferse hängen. Doch ziehen bringt in diesem Fall nichts, denn Neopren ist widerstandsfähig und lässt sich nicht so leicht bewegen. Steckt man den jeweiligen Fuß vorher in eine Plastiktüte, fällt das Anziehen wesentlich leichter. An der jetzt glatten Oberfläche gleitet das Neopren einfach entlang und der Fuß bleibt nicht hängen. Jedoch sollte man bei Wind aufpassen, dass die Tüte nicht davonfliegt.

Taucher hilft seinem Partner auf einem Boot die Tauchausrüstung anzuziehen

Ein weiterer Trick, der in der Welt der Taucher oft zum Einsatz kommt, ist das Anziehen eines nassen Tauchanzuges. Im Winter bietet sich das Nassmachen unter der Dusche an, da das Hineinschlüpfen dann deutlich bequemer wird. Das ist jedoch nur möglich, wenn es eine Dusche in der Nähe gibt. Im Sommer ist es einfacher, da man den Tauchanzug einfach direkt ins Meerwasser eintauchen kann.

Der Tauchbuddy kann eine große Hilfe sein

Nachdem man in den Neoprenanzug geschlüpft ist, sollten jetzt die entstandenen Falten im Anzug beseitigt werden, um den Tragekomfort zu erhöhen. Da kommt wieder einmal der Tauchbuddy ins Spiel. Dieser kann in einen Ärmel pusten. Das sorgt dafür, dass sich der Anzug von der Haut löst und er zurechtgezogen werden kann.

Die meisten Tauchanzüge haben einen Reißverschluss hinten am Halsabschluss. Einige Modelle werden auch per Klettverschluss fixiert. Nach dem Verschließen muss der Halsbereich noch etwas in Form gerückt werden und dann kann der aufregende Tauchgang losgehen.

Kommentar hinterlassen

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.