Auch ohne Atemgerät und die Pressluftflasche lassen sich schöne Gebiete der Unterwasserwelt erkunden. Doch auch zum Schnorcheln benötigt man eine gewisse Ausrüstung und die Wahl der Kleidung sollte ebenfalls gut überlegt sein. Für ein eindrucksvolles Erlebnis in der schönen Unterwasserwelt braucht es gar nicht viel.

Die richtige Kleidung zum Schnorcheln hängt von dem Tauchgebiet ab, genauer gesagt von der Wassertemperatur und den lokalen Besonderheiten. Jeder Schnorchler sollte über eine gewisse Grundausstattung verfügen.

Die ABC-Ausrüstung gehört zur Grundausstattung jedes Schnorchlers

Ohne den Schnorchel geht verständlicherweise wenig. Er gehört neben der Tauchmaske und den Flossen zur ABC-Ausrüstung. Ein qualitativ hochwertiger Schnorchel bietet die Möglichkeit, die faszinierende Unterwasserwelt zu erkunden, ohne ständig aufzutauchen. Gute Modelle haben ein Kugelventil. Es befindet sich auf der Oberseite des Schnorchels und verhindert, dass Wasser eindringet.

Eine gute Taucherbrille macht den Unterschied zwischen einer uneingeschränkten Sicht auf die Meeresbewohner und einem miserablen Erlebnis mit beschlagenem Sichtfenster. Ein weiteres häufiges Problem ist sind undichte Tauchmasken. Der Grund dafür ist in den meisten Fällen, dass die Maske einfach nicht passt. Bei dem Kauf der Taucherbrille sollte man auf eine gute Passform achten. Sie sollte nicht zu locker, aber auch keinesfalls zu eng auf dem Gesicht sitzen.

Flossen, Taucherbrille und Schnorchel liegen auf einem Felsen neben dem Wasser

Schnorchelflossen werden in zwei Arten unterteilt. Geschlossene Flossen eignen sich für das Tauchen in warmen Gewässern, da diese barfuß oder nur mit dünnen Neoprensocken getragen werden. In kaltem Wasser setzt man allerdings besser auf Geräteflossen. Diese werden mit Neoprenschuhen angezogen.

Den Anzug entsprechend den Wassertemperaturen wählen

Nicht nur für Taucher, sondern auch für Schnorchler gehört der Neoprenanzug zur Standardausrüstung. Bei einem Tauchgang mit kühlen Wassertemperaturen schützt der Anzug vor kaltem Wasser und vor UV-Strahlung sowie Verletzungen durch scharfe Kanten oder Korallen. In warmen Gewässern ist das Tragen eines „Shortys“ mit kurzen Ärmeln und kurzem Hosenbein eine alternative zum Neoprenanzug.

Gerät man beim Schnorcheln erst mal in einen Erkundungsdrang, merkt man gar nicht, wie schnell die Zeit vergeht. Auf dem Wasser hat die Sonne eine wesentlich stärkere Wirkung als an Land, denn die Sonnenstrahlen werden vom Wasser reflektiert. Das kann schon nach 15 Minuten zu einem schmerzhaften und gefährlichen Sonnenbrand führen. Vor dem Start der Schnorcheltour sollte man daher zu einer wasserfesten Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor greifen.

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