Auch wenn die Tauchmaske gut auf dem Gesicht sitzt und eine optimale Passform hat, kann beim Tauchgang Wasser in die Maske eindringen. Schon ein Haar zwischen der Dichtlippe und dem Gesicht kann dazu führen, dass ständig Wasser in die Maske strömt. Befindet sich Wasser im Inneren und behindert die Sicht des Tauchers, muss die Maske ausgeblasen werden.

Die Tauchmaske schützt Nase und Augen und ermöglicht dem Taucher eine klare Sicht unter Wasser. Worauf sollten Taucher achten und wie wird die Maske ausgeblasen, nachdem Wasser eingedrungen ist?

Ein guter Sitz ist wichtig für eine dichte Tauchmaske

Das Maskenband der Tauchmaske sollte nicht zu fest angezogen sein. Das sorgt nicht für einen guten Halt, sondern verursacht nur Abdrücke auf dem Gesicht. Das Band soll die Maske nur fixieren. Mit der richtigen Passform haftet diese fast von selbst am Gesicht.

Handelt es sich um eine Leihmaske, passt diese oft nicht richtig auf das Gesicht. Daher empfiehlt es sich, dass Taucher ihre eigene Maske mitbringen, damit kein Wasser eindringt. Auch aus hygienischen Gründen ist es empfehlenswert, sich eine eigene Maske zuzulegen. Grundvoraussetzung für eine dichte Tauchermaske ist der richtige Sitz auf dem Gesicht. Nicht jede Tauchmaske passt zu jedem Gesicht oder jeder Kopfform.

Tauchmaske und Schnorchel mit Wassertropfen

Die Eindrücke und Erlebnisse unter Wasser können Tauchern das eine oder andere Mal ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Aber selbst ein kleiner Schmunzler kann dafür sorgen, dass sich die Maske verschiebt und somit Wasser eindringt.

Falls die Maske aufgrund des Bartes nicht dicht genug auf der Haut sitzt und nicht richtig abgedichtet ist, ist Vaseline ein gutes Hilfsmittel. Die Maske haftet besser am Gesicht und der Bereich um den Bart herum ist abgedichtet.

Die Tauchmaske ausblasen

Sollte die Maske mit Wasser vollgelaufen sein, gibt es eine einfache Methode, dieses schnell wieder loszuwerden. Mit der Hand drückt man leicht gegen den oberen Rand der Tauchmaske. Durch den leichten Druck wird verhindert, dass sich bei dem nun folgenden Ausatmen durch die Nase die Dichtlippe der Tauchmaske ablöst. Der Taucher nimmt einen tiefen Atemzug aus dem Atemregler und atmet durch die Nase wieder aus.

Da die Maske an der Stirn festgedrückt wird, löst sie sich am unteren Ende durch die ausgeatmete Luft. Die Luft sorgt dafür, dass das Wasser ausströmt. Hört man dann auf, die Luft aus der Nase auszuatmen, drückt sich die Maske mit etwas Hilfe wieder an dem Gesicht fest und der Taucher kann entspannt weitertauchen.

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