Früher oder später kommt jeder erfahrene Taucher an den Punkt, an dem er über die Anschaffung einer Tauchlampe nachdenken sollte. Egal ob für aufregende Höhlentauchgänge oder für einen Tauchgang bei Nacht, eine Tauchlampe verschafft klare Sicht in den Tiefen des Meeres.

Taucher sollten sich im Vorfeld überlegen, für welchen Zweck die Lampe benötigt wird. Für eine Erkundungstour in der Unterwasserwelt, auf der man Felsspalten ausleuchten will, reicht eine leichte Handlampe aus. Steht ein Nachttauchgang oder eine Tauchsafari in einer Höhle an, so sollten Taucher auf eine größere Tanklampe zurückgreifen. Eine Tanklampe besteht aus einem Akku, welcher an dem Jacket oder der Pressluftflasche befestigt ist, und dem Lampenkopf, der am Handrücken befestigt wird. Die beiden Komponenten sind mit einem wasserdichten Kabel verbunden und sind druckbeständig.

Test beugt einem leeren Akku unter Wasser vor

Durch die angegebene Brenndauer können Taucher planen, wie lange die Lampe auf maximaler Stufe Licht spendet. Im Idealfall sollte die Brenndauer oder Akkukapazität etwa doppelt so lange anhalten, als der Tauchgang tatsächlich dauern wird. Das schafft Sicherheit, denn sollte es Probleme geben oder der Tauchgang unerwartet länger dauern, ist das Licht der Lampe vor allem in dunklen Höhlen eine Orientierungshilfe.

Taucher am Meeresgrund leuchtet mit einer Taschenlampe auf dem Sand
Die Tauchlampe verschafft bessere Sicht unter Wasser.

Trotz Herstellerangaben sollten Taucher vor dem Einsatz der Lampe einen Test mit voller Energieladung und einer Stoppuhr durchführen. Wenn die Tauchlampe zum Einsatz kommt, kann man sich auf sein eigenes Testergebnis verlassen.

Druckresistenz in den Tiefen verhindert Beschädigung der Lampe

Bei dem Kauf einer Tauchlampe ist es wichtig, die Druckresistenz unter Wasser zu beachten. Die maximale Tauchtiefe bestimmt, bis zu welcher Tiefe und somit auch bis zu welchem Druck die Lampe eingesetzt werden kann. Wie tauchlampenvergleich.de berichtet, können Tauchlampen der Tauchgrenze für Sporttaucher von 40 Metern und dem dort herrschenden Umgebungsdruck ohne Probleme standhalten. Technische Taucher überschreiten diese Tauchgrenze bei Weitem. Die Tauchlampe sollte zum Tauchgang passen, daher sollte man auf die angegebene Tiefengrenze achten. Um zu verhindern, dass die Lampe durch den Druck beschädigt wird, sollten Taucher das Maximum der Lampe nicht ausreizen und etwas Spielraum lassen.

Für die beste Sicht unter Wasser ist es ratsam, mindestens eine kleine Handlampe für den Notfall dabei zu haben. Sollte die Hauptlampe ausfallen, hat man noch eine Reserve und findet sicher den Weg an die Oberfläche zurück.

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