Wer einen Tauchschein machen will, muss unter Beweis stellen, dass er die Theorie beherrscht und auch unter Wasser anwenden kann. Die ersten Schritte auf dem Weg zur Tauchausbildung sind Tauchkurse, die man in diversen Tauchschulen absolvieren kann.

Mit dem Thema Tauchschein sind viele Fragen verknüpft. Wo taucht es sich am besten? Sollte man einen Tauchschein im Urlaub erwerben? Generell ist es kein Problem, einen Strandurlaub mit dem Tauchschein-Erwerb zu verbinden. Der Schein ist international anerkannt und kann daher auch im Ausland ausgestellt werden. Die meisten Tauchschulen bieten sowohl im Ausland als auch in Deutschland Schnupperkurse an, um sich an den Sport heranzutasten. Hier können Taucher testen, ob der Körper den Herausforderungen des Tauchsports gewachsen ist.

Voraussetzungen für einen Tauchschein sind in jeder Tauchschule unterschiedlich

Nicht jeder, der interessiert ist, kann einen Tauschein machen. Für die Tauchausbildung muss ein Mindestalter von etwa 14 Jahren erreicht sein, das ist jedoch in jeder Tauchschule unterschiedlich. Ist das Mindestalter erreicht, wird eine Tauchtauglichkeitsuntersuchung bei einem Facharzt empfohlen und meistens auch verlangt. Die Untersuchung wird durchgeführt, um körperliche und psychische Gesundheit festzustellen.

Zwei Taucher unter der Wasseroberfläche mmit einer Pressluftflasche
Während der Ausbildung übt man den Abstieg und das Atmen mit dem Atemregler.

Nach einigen Theoriestunden, in denen unter anderem das Anlegen der Ausrüstung und die Atmung unter Wasser besprochen werden, müssen Anfänger ihre Fähigkeiten im Wasser demonstrieren. Im praktischen Teil der Ausbildung müssen Taucher ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen. Neben dem Auf- und Abstieg sowie dem Atmen mit dem Atemregler stehen die Notfallrettung und Erste Hilfe im Vordergrund.

Tauchschein auch mit geringem Zeitaufwand möglich

Tauchsportbegeisterte können auch mit wenig Zeit einen Tauchschein erwerben. Laut padi.com können Beginner den Kurs „Scuba Diver“ mit einem Zeitaufwand von 15 Stunden durchführen. Taucher dürfen dann in Tiefen bis zu zwölf Metern unter Aufsicht eines Tauchprofis tauchen. In einem zeitintensiveren Kurs „Open Water Diver“ (OWD) können die Fähigkeiten unter Beweis gestellt und ausgebaut werden. Die Teilnahme dauert etwa 18 Stunden bei der PADI Tauchschule und erlaubt dann Freiwasser-Tauchgänge in Tiefen bis zu 18 Metern.

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