Auf der Isla de la Plata wechseln sich weiße Sandstrände mit beeindruckenden Felsformationen ab. Seehunde faulenzen auf den Felsvorsprüngen und beobachten die Taucher, die sich der Küste nähern. Tauchsportler entdecken in den Gewässern Buckelwale mit ihren Jungen und können mit Delfinen um die Wette schwimmen.

Die Isla de la Plata heißt übersetzt „die silberne Insel“ und gehört zu den Galapagos-Inseln. Die Insel liegt etwa 40 Kilometer westlich der Küste Ecuadors. Zwischen Gelben und Grünen Butterflyfischen können Taucher hier die Schönheit des Südpazifiks entdecken.

Ein gelb-weiß gestreifter Butterflyfisch
(Bild: FrankU – adobe.stock)

Sportler können zwischen seichten und tiefen Tauchgängen wechseln und verschiedene Unterwasserlebewesen beobachten. Um die Insel liegen Nistgebiete der Schwarzspitzenhaie. Diese sollten jedoch nur aus sicherer Entfernung beobachtet werden.

Makro-Taucher können zwischen vielfältigen Korallenriffen die verschiedensten Kleinstlebewesen erforschen. Bunte Nacktschnecken, kleine Seepferdchen und farbenfrohe Seesterne verstecken sich zwischen Korallen, Anemonen und Gorgonien. Während eines Nachttauchgangs strahlt das fluoreszierende Seegras und der Grund erscheint in einem anderen Glanz.

Artenvielfalt dank Aufeinandertreffen der Ströme

Der kalte Humboldt-Strom aus dem Süden und der warme El Niño-Strom aus dem Norden treffen hier aufeinander. Durch dieses Phänomen erreichen die Isla de la Plata eine Vielzahl von Meereslebewesen. Seltene Mondfische und große Gruppen von Meeresschildkröten versammeln sich in den Gewässern.

Ein Buckelwalweibchen mit seinem Kalb
(Bild: Sean – adobe.stock)

Der El Niño-Strom erwärmt das Wasser von Dezember bis Mai auf angenehme 27 Grad. Durch den Humboldt-Strom sinkt die Wassertemperatur von Juni bis November auf etwa 14 Grad. In den kälteren Monaten besuchen große Buckelwale das Gewässer um die Insel, um ihre Kälber zu gebären. Die Chancen stehen dann sehr gut, Buckelwalweibchen mit ihren Jungen beobachten zu können. In den wärmeren Monaten werden Taucher von Delfinen zum Spielen ausgefordert. Etwas weiter von der Küste entfernt können Sportler mit bunten Fischschwärmen zu einem Drift dive durchstarten. Nach einem spannenden Strömungs-Tauchgang empfiehlt es sich, wieder in ruhigere Gewässer zu tauchen. Mit einem Blick nach oben werden Tauchsportler einige Riesenmantas über ihre Köpfe hinweggleiten sehen.

(Bild: ailuvee – adobe.stock)

Kommentar hinterlassen

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.