Christian Redl stellte schon einige Rekorde auf. Besonders seine Leistungen unter einer dicken Eisschicht machten den Apnoetaucher unter den Tauchsportlern bekannt. Von Umweltschutz bis zu Eishockey unter Wasser ist Redl in vielen Gassen ein Hans Dampf.

Der Film „The Big Blue – Im Rausch der Tiefe“ inspirierte den 1976 geborenen Redl zum Apnoetauchen. Der Spitzname „Iceman“ deutet daraufhin, dass er mehrere Rekorde unter der Eisdecke aufgestellt hat.

Bereits im Alter von 22 Jahren stellte Redl einen österreichischen Rekord auf im Zeittauchen auf. Seinen ersten Weltrekord erreichte der Iceman im Jahr 2003 im zugefrorenen Weissensee. Mit Flossen schwamm er eine 90 Meter lange Strecke in nur anderthalb Minuten. Mittlerweile stellte Redl elf Rekorde auf, von denen die meisten unter Eis stattfanden.

Christian Redl ist der Begründer von Eishockey unter Wasser. Bei dieser actionreichen Sportart treten zwei Teams mit jeweils zwei Spielern gegeneinander an. Redl spielt unter anderem bei Weltmeisterschaften persönlich mit.

Kurse bei dem Iceman

Als erster Taucher schwamm der Iceman 2019 unter einem Gletscher hindurch. Die Wassertemperaturen betrugen minus 0,6 Grad. Der Schacht, welcher durch das Gletschereis führte, besaß eine Länge von 52 Metern.

Christian Redl ist zertifizierter Tauchlehrer im Apnoetauchen. In regelmäßigen Kursen in Deutschland, Österreich und Ägypten gibt er sein Wissen über Atem-, Entspannungs- und Rettungstechniken weiter. Seit 2013 können Taucher in seinen speziellen Seminaren auch etwas über das technische Tauchen lernen.

Das neuste Projekt des Apnoetauchers ist das 2020 gegründete „7Oceans – for the love of the oceans“. Die Organisation engagiert sich für den Umweltschutz.

(Bild: Archiv – Christian Redl)

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