Von kleinen Putzergarnelen bis zu großen Walhaien. Im Meer vor Sansibar sind viele beeindruckende Begegnungen möglich. Gesunde Riffe und Steilwände befinden sich hier in seichten und tieferen Regionen.

Im Indischen Ozean liegt das Sansibar-Archipel. Mit mehreren kleinen und mittelgroßen Inseln erstreckt es sich östlich von Tansania. Die Inseln sind umgeben von farbenprächtigen Korallengärten, in denen über 600 Fischarten leben. Die Wassertemperatur beträgt ganzjährig über 24 Grad mit hervorragenden Sichtweiten bis zu 60 Metern.

In dem türkisblauen Wasser verbergen sich über 500 verschiedene Korallenarten. In diesen können Makrotaucher einige interessante Kleinstlebewesen entdecken. Bunte Nacktschnecken, niedliche Putzergarnelen und Fangschreckenkrebse tummeln sich in der farbenfrohen Umgebung. 

Tauchen mit den Meistern der Tarnung

Zu den beliebtesten Tauchspots des Archipels zählt das Magic Reef. In einer Tiefe von zwölf bis 20 Metern wirkt das Meer wahrhaftig magisch. Besonders Unterwasser-Fotografen kommen hier nur langsam voran, da sich an jeder Ecke etwas Spannendes entdecken lässt. Farbenwechselende Kraken, Skorpionfische und gut getarnte Krokodilsfische gleiten über den Grund. Taucher benötigen gute Augen, um Kraken und Krokodilsfische von ihrer Umgebung zu unterscheiden.

Der berühmte Manta Point liegt etwa 50 Kilometer nördlich von Sansibar entfernt. Wie der Name schon verrät, haben Taucher hier die besten Chancen, auf einige Mantarochen zu treffen. Insbesondere in den Monaten von Januar bis März kommt eine Vielzahl an Mantas in diese Gewässer und sucht nach Nahrung. Unter ihnen schwimmen kleine Seepferdchen und bunte Schaukelfische hinweg.  

Ein Seestern auf dem Grund mit Seeigeln im Hintergrund
(Bild: mariusltu – adobe.stock)

Mit Delfinschulen spielen

Taucher, die auf der Suche nach dem ein oder anderen Großfisch sind, können im Indischen Ozean vor der Küste Sansibars auf einige Exemplare treffen. Von Juli bis Oktober besuchen singende Buckelwale die Gewässer. Sansibar ist einer der besten Orte, um riesigen Walhaien zu begegnen. Diese kommen vermehrt in den Monaten Februar und März auf einen Besuch vorbei. Sportler können unter der Wasseroberfläche Riffhaie, Karettschildkröten und spielende Delfinschulen beobachten. Die Chancen stehen meist gut, von dem ein oder anderen Delfin zu einem Tauchgang eingeladen zu werden. Zwischen prächtigen Korallenriffen und ruhigen Seegraswiesen tummeln sich unter anderem Trompetenfische, große Napoleonfische und Drachenköpfe.

(Bild: Svetlin – adobe.stock)

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