Die kleine Insel Mauritius im Indischen Ozean ist besonders bei Tauchern sehr beliebt. Egal ob Anfänger oder Profitaucher, rund um die Insel ist für jeden etwas dabei. Farbenfrohe Fisch-Schwärme begleiten Taucher zu bunten Korallenriffen, die schon aus der Ferne in hellen Rot- und Brauntönen strahlen.

Etwa 900 Kilometer von Madagaskars Ostküste entfernt liegt Mauritius. Auf der Insel verteilen sich über 40 professionelle Tauchbasen. So findet jeder Taucher einen passenden Anlaufpunkt.

Zwischen bewachsenen Riffwänden, interessanten Wracks und verschiedenen Canyons kann der St. Jacques Pass betaucht werden. In einer Tiefe von 32 Metern befindet sich der berühmte Pass im Süden der Insel. Hier tauchen besonders zwischen Oktober und Januar einige Haie auf.

Die Highlights im Norden der Insel

Im Norden der Insel befindet sich das Wrack der „Stella Maru“ in einer Tiefe von bis zu 24 Metern. Tages- und Nachttauchgänge sind hier gestattet. Während des Tages entdecken Taucher unter anderem Muränen und giftige Feuerfische. Das Wrack ist komplett mit Korallen, Schwämmen und Gorgonien bedeckt. Derweil können bei Nachttauchgängen Krebse entdeckt werden, die in der Dunkelheit aus ihren Verstecken kriechen. Taucher können zudem beobachten, wie dicke Muränen nachts auf die Jagd gehen.

Ein Löwenfisch über sandigem Grund
(Bild: tagstiles.com – adobe.stock)

Das Wrack der „Djabeda“ befindet sich in einer Tiefe von 34 Metern auf sandigem Grund. Das japanische Fischerboot besitzt eine Länge von 44 Metern und eine Breite von zehn Metern. In der Nähe des Wracks tummeln sich einige Schulfische, Löwenfische und perfekt getarnte Steinfische.

In einer Tiefe von bis zu 20 Metern befindet sich die Confetti Bay. Rochen, bunte Fisch-Schwärme und Muränen tummeln sich hier oberhalb verschiedener Korallen und Anemonen. Makro-Taucher finden in der bunten Unterwasserwelt Nacktschnecken, kleine Seesterne und eine Vielzahl an interessanten Kleinstlebewesen.

Tauchen in Höhlen der Westküste

Hier bestehen die Tauchspots aus Barriereriffen, Geröll und interessanten Felsformationen. In diesen befinden sich Risse und Spalten. Durch diese können Taucher hindurchtauchen, um unter anderem erstaunliche Unterwasserhöhlen zu erkunden. Größere Gewölbe und lange Tunnel sind mit Hartkorallen bewachsen.

Aufgrund der Passatwinde liegen die Reisezeiten für einen angenehmen Tauchurlaub zwischen November und Mai. Die Wassertemperaturen betragen in den Wintermonaten etwa 20 Grad. In den windigen Sommermonaten steigt die Temperatur auf etwa 30 Grad an.  

Gelbe und blaue Riff-Fische in einem Korallenriff
(Bild: Konstantin Kulikov – adobe.stock)

Zwischen Kohlkorallen und Driftdives

Im Süden der Insel befindet sich der Blue Bay Marine Park. Hirschhorn- und Kohlkorallen bewachsen den Grund. Seltene Jungfrauen-, Schmetterlings- und Kaiserfische umgeben die Taucher. Die Chancen, auf einen Großfisch zu treffen, stehen sehr gut. Bullenhaie, Grau- und Weißspitzen-Riffhaie sind in dieser Gegend beheimatet.

Einige Saumriffe liegen an der Ostküste der Insel. Zwischen Papageienfischen, Meeresschildkröten und Drachenköpfen können Taucher auf aufregende Driftdives gehen. In den Gewässern befinden sich große Barrakuda-Schwärme und 15 verschiedene Muränenarten.

(Bild: Myroslava – adobe.stock)

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