Mexiko ist nicht nur das Land der Azteken und des Tequilas, sondern auch eines der faszinierendsten Tauchgebiete der Karibik. Schildkröten und Mantas, Steilwände und Canyons – vor allem die Insel Cozumel vor der Küste der Halbinsel Yucatán bietet alles, was das Taucherherz wünscht.

Es gibt dort die buntesten Korallen, Fische in allen erdenklichen Farben und Formen und dann laden kleine Höhlen in den Korallengärten noch zum Durchtauchen ein. Cozumel gehört für viele zu den schönsten Tauchspots der Erde – da hat es sogar das Great Barrier Reef schwer, mitzuhalten.

Farbenprächtigen Fischschwärmen und sogar dem ein oder anderen Hai zu begegnen, ist bei einer Sichtweite bis zu 45 Metern auch keine Seltenheit. Bullenhaie kommen vor allem während der Wintermonate, von Dezember bis März, in die Region von Playa del Carmen. Mehr als 20 Exemplare dieser Art wurden bereits registriert.

Cenoten: Jahrtausendealte Süßwasserhöhlen begeistern Taucher

Im Norden Yucatans lassen sich zwischen Juni und September sogar hin und wieder Walhaie blicken. Ein Naturschauspiel, dass das ganze Jahr über zu bewundern ist, sind die Cenoten. Die Süßwasserhöhlen sind eine Besonderheit, da sie weltweit nur selten vorkommen.

Cenoten in den Gewässern Mexikos
(Bild: Sabrina – adobe.stock)

Die jahrtausendealten Höhlensysteme laden Taucher in eine Art Traumwelt ein. Im glasklaren Wasser durch die riesigen Höhlen zu schweben und die faszinierenden Lichteffekte zu bewundern, das sollte man sich bei einem Mexikobesuch nicht entgehen lassen. Vor allem Unterwasserfotografen werden aufgrund dieser tollen Rifflandschafften begeistert sein.

Die Mama Vina lädt zum Wracktauchen ein

Das Schöne ist, dass die Cenoten nur eine geringe Tiefe von etwa vier Metern besitzen und daher auch von Anfängern problemlos angesteuert werden können. Entlang der Karibikküste zwischen Playa del Carmen und Tulum sind die Süßwasserhöhlen zu finden.

Neben Rifflandschaften und einer Vielzahl an Meeresbewohnern kann vor der Insel Cozumel auch ein altes Wrack bewundert werden. Die Mama Vina ist ein altes Krabbenboot, das 1995 bewusst versenkt wurde. Seither hat das Boot ein künstliches Riff geschaffen und gehört zu den Top-Tauchplätzen an der Riviera Maya. 

(Bild: Sabrina – adobe.stock)

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