Die Kanarischen Inseln locken viele Touristen mit einem angenehmen Klima, welches das ganze Jahr über anhält. Lanzarote sticht jedoch besonders heraus. Die von Vulkangestein durchzogene Landschaft mit einzigartigen Stränden machen die Insel zu etwas ganz Besonderem.

Alles, was das Taucherherz begehrt, finden Besucher in der vielseitigen Unterwasserwelt. Wracks, Höhlen und Riffe aus gehärtetem Lavastein bieten einer Vielfalt an Meeresbewohnern ein Zuhause. Viele der Tauchgebiete sind einfach von Land aus zu erreichen, andere können nur per Einstieg von einem Boot aus erkundet werden.

Die Artenvielfalt unter Wasser ist beeindruckend

Die Unterwasserwelt von Lanzarote ist voller bunter Meeresbewohner. Mit etwas Glück begegnen Taucher unter Wasser Barrakudas, Rochen oder Mondfische. Besonders aufregend jedoch ist das Aufeinandertreffen mit einem Engelhai. Die Tiere sind nicht oft zusehen und Menschen gegenüber sehr schüchtern.

Während man im Süden von Lanzarote eher sandige Tauchplätze findet, gibt es im Norden überwiegend felsige Landschaften. Das Gebiet bei Puerto del Carmen zeichnet sich durch seine windstille Lage aus. Auf dem Grund des Tauchreviers können Taucher insgesamt sieben versunkene Wracks bestaunen. Einige der Wracks befinden sich in einem guten Zustand und liegen in einer geringen Tiefe. Taucher können in Tiefen bis zu 35 Metern mit einer Sichtweite von etwa 20 Metern abtauchen

Einzigartige Kunst am Meeresgrund

Ein Tauchhighlight auf Lanzarote ist das „Museo Atlantico“. Es wurde im Jahr 2016 eröffnet und befindet sich am Meeresgrund vor der südlichen Küste von Lanzarote. In 15 Metern Tiefe warten hier etwa 250 Unterwasserskulpturen. Mit seinen Kunstwerken schaffte Jason de Caires Taylor ein künstliches Riff, in dem Flora und Fauna ein Zuhause gefunden haben. Der Besuch des Museums ist nur in Begleitung eines Tauchführers möglich.

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