Aufgrund von der Corona Pandemie sind tauchreisen derzeit schwer bis unmöglich. Auch das kalte Wetter lädt nicht grade zu einem schwerelosen Tauchgang ein. Wer nicht komplett auf einen Tauchausflug verzichten möchte und sich auf den Tauchgang im nächsten Urlaub vorbereiten will, hat die Möglichkeit des Indoor Tauchens.

Wen die Lust auf einen Tauchgang packt, muss daher keine Flugreise unternehmen, was in diesen Zeiten zurecht sehr schwer ist oder komplett unmöglich ist. Taucher können in einem Tauchcenter ganz einfach der Leidenschaft nachgehen. Aber wie genau kann man sich den Tauchgang vorstellen?

Gibt es unter Wasser überhaupt etwas zu entdecken?

Man könnte vermuten, dass das Indoor Tauchen aufgrund der fehlenden Unterwasserflora und Fauna in offenen Gewässern langweilig ist. Jedoch bieten spezielle Tauchcenter abwechslungsreiche Tauchgänge an. Mit versenkten Schiffs- oder Autowracks haben auch Indoor Taucher auf dem Fliesenboden etwas zu entdecken. Auch künstlich angelegte Pflanzen tragen dazu bei, dass der Tauchgang sich wie im offenen Gewässer anfühlt.

In Deutschland gibt es einige Möglichkeiten unweit von der Haustür zu tauchen. Das SeaLife in Oberhausen ist das vermutlich bekannteste Aquarium und bietet auch den exotischsten Tauchplatz des Landes. Taucher können hier mit Schwarzspitzhaien tauchen, während Schildkröten und andere Meeresbewohner über sie hinüberschweben.

Unter Wasser wird es nicht langweilig

In Rheinbach nahe Bonn liegt das Monte Mare, es gilt unter Taucher als sehr abwechslungsreicher Spot für indoor Tauchgänge. Mit einer Wassertemperatur von etwa 28 Grad und einer Maximaltiefe von zehn Metern ist das Becken besonders gut für Taucheinsteiger geeignet, die ihre Fähigkeiten verbessern wollen. Unter Wasser stößt man auf versenkte Wracks, sprudelnde Vulkane und durchquert Röhren.

Mit einer Tiefe von 20 Metern ist das Indoor-Tauchbecken Dive4life in Siegburg das Tiefste in Deutschland. Mit Plattformen in geringen Tiefen bietet das Center optimale Bedingungen zum Üben im 26 Grad warmen Wasser. Neben Skulpturen unter Wasser und abfallenden Tiefen werden Taucher von Meeresbewohnern aus Plastik beobachtet.

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