Ein Tauchgang im atlantischen Ozean rund um Teneriffa bietet für jeden Taucher einzigartige Erfahrungen. Tauchen in der Nacht, mit zahlreichen Stachelrochen oder in einem Wrack: Bei Tauchtiefen bis zu 40 Metern ist für jeden etwas dabei.

Rund um Teneriffa befinden sich zahlreiche interessante Tauchspots. Die Wassertemperaturen erreichen im Sommer 24 Grad, während das Wasser in den Wintermonaten auf 19 Grad abkühlt. Die Sichtweiten betragen meist bis zu 30 Meter in den tiefblauen Gewässern.

Östlich der Insel liegt das Wrack eines alten Fischerboots in einer Tauchtiefe von 33 Metern. Das Wrack kann komplett betaucht werden. Auf insgesamt drei Ebenen finden Taucher mehrere Kabinen, die Lagerräume und technische Ausstattung des Boots. Während des Wracktauchgangs begegnen Taucher Röhrenaalen und Knurrhähnen, die in dem Fischerboot eine neue Heimat gefunden haben.

Im Osten befindet sich ebenfalls der Tauchspot „Las Eras“. Zwischen schroffen Felswänden tauchen Sportler durch einen zehn Meter langen Tunnel. Die maximale Tauchtiefe liegt hier bei 25 Metern. Hier treffen Taucher auf Trompetenfische, Zackenbarsche und gefleckte Schlangenaale.

Stachelrochen über sandigem Grund
(Foto: MWolf Images – adobe.stock)

Ein Monument Cousteaus ziert den Grund

Der Süden hat mit „Montaña Amarilla“, „Las Galletas“ und „Cueva De Los Camarones Palm Mar“ einiges zu bieten. In Tauchtiefen zwischen zwölf und 22 Metern lassen sich interessante Felsformationen im „Montana Amarilla“ entdecken. Diese wurden durch Vulkangestein gebildet und bedecken den Grund und einige Felsen. In den Höhlen leben Mantas und Anglerfische.

Während eines Tauchgangs vor „Las Galletas“ treffen Tauchsportler auf große Gruppen von Stachelrochen. Diese sind wenig scheu und kommen den Tauchern sehr nah. Über dem Grund tummeln sich Bastard Grunzer und Seepferdchen verstecken sich in bunten Gorgonienwäldern.

Die durchschnittliche Tiefe von „Cueva De Los Camarones Palm Mar“ reicht bis 30 Meter. Auf dem sandigen Grund steht hier die Statue einer Jungfrau und ein Monument Jacques Cousteaus. Ein steinernes Kreuz ragt aus dem Boden und wird von Muscheln und Algen besiedelt.

Meeresschildkröte in tiefblauem Wasser
(Foto: cegli – adobe.stock)

Zwischen jagenden Stachelrochen und einem Bagger

„El Pinque“ liegt im Westen und ist besonders bei Anfängern beliebt. Auf dem Grund in 25 Metern Tiefe wachsen prächtige Anemonen, die von orangen Clownfischen bewohnt werden. Tintenfische tarnen sich perfekt vor möglichen Feinden und Meeresschildkröten gleiten entspannt durch das blaue Gewässer. Während eines Nachttauchgangs entdecken Tauchsportler leuchtende Nacktschnecken.

Ein besonderer Tauchspot für Nachttauchgänge ist „Alcalá“. In maximalen Tauchtiefen von etwa 16 Metern beobachten Taucher nachts Stachelrochen auf ihrem Beutezug und schlafende Engelshaie auf dem Grund.

Im Westen der Insel ruht ein gut erhaltener Bagger auf dem Meeresboden. Dieser bietet mit seinem ausgefahrenen Arm Muränen und Sepien eine neue Heimat. Über den steinigen Grund krabbelt der ein oder andere Bärenkrebs, während ein Schwarm Sardinen über den Bagger hinwegschwimmt.

(Foto: olenatur – adobe.stock)

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