Mit einem faszinierenden Blick auf den Fuji können Tauchsportler in das Gewässer des Motosu Sees eintauchen. Hier erwarten sie interessante Felsformationen und seltene Fische.

Der Motosu See liegt nordwestlich des Fuji in Japan. Der See gehört zu den fünf Fuji-Seen, wie der Yamanakako, Saiko, Shojiko und der Kawaguchiko. Die Seen entstanden aus den damaligen Vulkanausbrüchen des Fuji. Im Motosu See entdecken Taucher noch heute faszinierende Felsformationen des Lavagesteins.

Tauchgänge finden von Anfang Juli bis Ende August statt. Im glasklaren Wasser mit Sichtweiten bis zu 15 Metern treffen Tauchsportler auf Seegarnelen und Süßwasserfische, wie den Beutelwels, Karpfen und Schwarzbarsche. Die maximale Tauchtiefe beträgt 122 Meter, mit denen der See der tiefste der fünf Fuji-Seen ist.

Unter Bäumen hindurch im tiefsten Fuji-See

Zu den Sehenswürdigkeiten des Motosu Sees gehören verschiedene Lavagräben mit unterschiedlich großen Löchern. Durch diese strömen kalte Wasserstrahlen. Seltene Fische wie der Magoi und der Nishikigoi laden Taucher jedes Tauchniveaus in den See ein. Zwischen den versunkenen Bäumen und umgefallenen Stämmen verstecken sich große Welse, Aale und der ein oder andere Segelfisch.

Der Motosu See besitzt einen Umfang von elf Kilometern und eine Fläche von 4,7 Hektar. Er ist der drittgrößte der Fuji-Seen und gehört zum Fuji-Hakone-Izu-Nationalpark. In den Wintermonaten friert das Gewässer komplett zu und dient als Eisfläche für Schlittschuh-Akrobaten.

Entspannung nach dem Tauchgang

Nach einer spannenden Entdeckungstour unter der Wasseroberfläche können sich Taucher in einem hängemattenähnlichen Zelt ausruhen. In den Sommermonaten können Taucher beim Entspannen ein pinkes Blumenmeer auf den umliegenden Wiesen betrachten. Der Blick in Richtung Fuji ist vom Ufer aus atemberaubend. Der Vulkan misst bis in seine schneebedeckte Spitze 3.776 Meter und ist somit der höchste Berg Japans. Er wird von der japanischen Bevölkerung als heilig angesehen.

(Bild: torsakarin – adobe.stock)

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