Tauchlehrer setzten die maximale Tauchzeit für einen Tauchgang auf etwa 60 Minuten. Etwa solange reicht das Atemgas in einer Pressluftflasche. Doch einige Taucher müssen aufgrund von höherem Luftverbrauch schon früher auftauchen. Das Problem haben viele Anfänger und auch erfahrene Taucher, welche sich neuen Herausforderungen stellen.

In der Regel wird der Luftverbrauch mit steigender Erfahrung automatisch weniger. Taucher können aber auch an der Atmung arbeiten, um den Tauchgang zu verlängern. Die Sportler sollten sich im Klaren sein, dass der Luftverbrauch von der körperlichen Fitness und den gesundheitlichen Voraussetzungen abhängt.

Der Tauchgang ist kein Wettkampf, sondern ein Erlebnis

Ein geringer Luftverbrauch ist jedoch nicht zwangsläufig ein Indiz für einen guten und erfahrenen Taucher. Das Wichtigste beim Tauchen ist, jeden Tauchgang zu genießen und nicht als Herausforderung zu sehen. Der Luftverbrauch sagt nichts über den Taucher aus, sondern ermöglicht lediglich einen ausgiebiges Taucherlebnis.

Taucher sind mit Pressluftflaschen auf einem Boot im Wasser
Der Druck in der Pressluftflasche sollte immer im Blick behalten werden.

Taucher sollten zu keinem Zeitpunkt versuchen, krampfhaft den Luftverbrauch zu reduzieren. Wie man in jedem Tauchkurs lernt, führt der Versuch, die Luft anzuhalten, eher zu einem höheren Luftverbrauch. Man kommt „aus der Puste“. Der Körper benötigt Sauerstoff, um zu funktionieren, daher sollten Taucher sich auf eine ruhige Atmung konzentrieren. Macht man sich nicht zu viele Gedanken über das Ein- und Ausatmen, nimmt der Körper sich von selbst, was er braucht. Taucher verbrauchen mehr Luft, wenn sie ständig an die Atmung denken.

Je tiefer der Taucher, desto höher der Luftverbrauch

Mit zunehmender Tiefe steigt durch den höheren Umgebungsdruck auch der Luftverbrauch. Taucher sollten bei ihrem Tauchgang nicht unbedingt die größten Tiefen anstreben, grade wenn sie generell zu einem hohen Luftverbrauch neigen. Der Körper muss sich in Ruhe an den Druck gewöhnen und anpassen. Den Tauchgang langsam angehen und sich an die Tiefen gewöhnen, ist hier der richtige Weg.

Für ein effektives Vorankommen muss man den Flossenschlag beherrschen, um nicht unnötig Energie zu verschwenden. Insbesondere Einsteiger neigen dazu, mit den Armen zu paddeln oder den gesamten Körper hin und her zu bewegen. Diese überflüssigen Bewegungen rauben dem Körper nur Energie und führen zu einem höheren Luftverbrauch. Mit der richtigen Flossentechnik kommt man schnell voran, ohne den ganzen Körper zu beanspruchen.

Kommentar hinterlassen

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.