Unterwasser-Fußball vereint zwei der beliebtesten Sportarten miteinander. Tauchbegeisterte Fußballer können unter Wasser ihr Können unter Beweis stellen. Die Europameisterschaft 2016 fand im monte mare Rheinbach südwestlich von Bonn statt.

Das Spielfeld besitzt eine Größe von acht mal vier Metern und erinnert an einen Rasenplatz im Kleinformat. Beide gegenüberliegenden Tore wurden fest auf dem Grund des Beckens befestigt. In einer Tiefe von 2,20 Meter kämpfen jeweils zwei Spieler eines Teams um den Ball. Ein Auswechselspieler wartet stets über der Wasseroberfläche auf den fliegenden Wechsel.

Für ein faires Spiel sorgt ein Schiedsrichter, der das gesamte Feld im Auge behält. Die Begrenzung des Feldes gleicht dem eines Fußball-Platzes über der Wasseroberfläche, denn die weißen Banden wurden ebenso mit Werbung und Slogans bedruckt.

Eine Halbzeit dauert acht Minuten. In der dreiminütigen Halbzeitpause können sich die Spieler kurz erholen und tief durchatmen.  Die Zuschauer fiebern auf der Tribüne am Rand des Beckens mit und erleben das Spiel teils von oben und teils über eine Videoleinwand.

Belgien gewinnt EM-Titel

Die erste Unterwasser-Fußball-Europameisterschaft im monte mare Rheinbach fand 2016 statt. 24 Spieler aus acht Nationen traten an. Für Österreich schwammen die bekannten Apnoetaucher Nik Linder und Christian Redl auf den Platz. Das deutsche Team konnte sich leider nicht für das Finalspiel qualifizieren.

Den Titel sicherte sich das belgische Team, welches sich im Finale gegen England durchsetzte. Im Spiel um Platz 3 siegte Frankreich gegen die Schweiz. Während der Europameisterschaft stand nicht nur der Sportsgeist, sondern auch der Spaß im Vordergrund.

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