Die U-352 ruht seit 79 Jahren vor der Ostküste der USA. Das U-Boot aus dem zweiten Weltkrieg zählt zu den Hauptattraktionen in den Gewässern North Carolinas. Taucher können in warmem Wasser und bei hervorragenden Sichtweiten fast das komplette Wrack erkunden.

Das deutsche U-Boot „U-352“ liegt seit dem 09. Mai 1942 auf dem sandigen Grund vor North Carolina. Etwa 33 Jahre später wurde das Wrack von Tauchern wiederentdeckt. Trotz einer Vielzahl von Souvenirjägern, befindet sich die „U-352“ in einem sehr guten Zustand. In dem warmen, klaren Gewässer tanzen große Schulen von Barrakudas um das U-Boot herum.

In einer Tiefe von 35 Metern können Taucher den intakten Rumpf und das gut erhaltene Heck erforschen. Eine der beiden Schrauben fehlt jedoch. Das Turmluk und das Kombüsenluk stehen weit offen. Diese Innenräume lassen sich gut erkunden und Sportler tauchen in die Vergangenheit ein. Mit einem Schauder lässt sich auch das ein oder andere Hakenkreuz erkennen, während Bernsteinfische unbeirrt daran vorbei schwimmen.

Zwischen Tigerhaien und Feuerfischen

Die Wassertemperaturen betragen in den Wintermonaten etwa 22 Grad. Im Sommer steigen sie auf bis zu 30 Grad an. Die Hauptsaison liegt zwischen Mai und Oktober. Das U-Boot besitzt eine Länge von 66 Metern und eine Breite von sechs Metern. Die Kommandozentrale darf nicht betaucht werden, da diese offiziell als Kriegsgrab gilt.

Bei einer Sichtweite von etwa 30 Metern können außerhalb des Wracks Sandtigerhaie, riesige Stachelrochen und Zackenbarsche mit einer Größe von fast drei Metern beobachtet werden. Über dem sandigen Grund entdecken Taucher den ein oder anderen Hummer und giftige Feuerfische.

(Foto: LEO -adobe.stock)

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