Einer der spektakulärsten Tauchplätze, das Great Blue Hole, liegt inmitten des Lighthouse Reefs. Das Great Blue Hole ist eine Runde, unterseeische Sinkhöle vor der Küste von Belize mitten in der Karibik. Es gehört mit einem Durchmesser von etwa 3.000 Metern und 120 Meter Tiefe zu den größten bisher entdeckten Sinklöchern im Meer.

Das Great Blue Hole wurde im Jahr 1996 zum Nationaldenkmal erklärt und ist zusammen mit anderen Teilen des Belize Barrier Reefs UNESCO-Weltnaturerbe. Nur erfahrene Taucher können in dem paradiesischen Blau abtauchen.

Der Name des Great Blue Holes ist eigentlich recht präzise, denn es handelt sich um ein großes blaues Loch. Vor etwa 10.000 Jahren ist das gigantische Loch im Meer entstanden. Das unterirdische Höhlensystem gibt es jedoch schon länger. Mit dem Anstieg des Meeresspiegels wurde es jedoch erst geflutet.

In einer Tiefe von etwa 27 Metern befindet sich eine Sprungschicht, welche die obere und untere Wasserschicht trennt. Das bedeutet, dass die Wassertemperaturen jeden Meter mehr als einen Grad absinken. In 90 Metern Tiefe befindet sich eine weitere schwefelwasserstoffhaltige Sprungschicht.

Zwischen beeindruckenden Felsformationen Stalagmiten und Stalaktiten entdecken

Tauchgänge in dem Great Blue Hole sind sehr beliebt bei erfahrenen Tauchern. Getaucht wird meist auf der Südseite des Loches. In einer Tiefe von 35 bis 40 Metern kann in einem unterirdischen Höhlensystem zwischen Stalaktiten und Stalagmiten getaucht werden. Während des Tauchgangs treffen Taucher auf verschiedene Meeresbewohner wie Schwarzspitzen-, Tiger und Hammerhaie. Auch Garnelen und Barsche schwimmen über die Köpfe der Taucher hinweg. Je tiefer man taucht, desto seltener trifft man auf Meeresbewohner oder Korallen.

Das tiefblaue Sinkloch ist auf jeden Fall einen Tauchgang wert. Jedoch werden aufgrund der Tiefe die Tauchgänge nur recht kurz gehalten und sind nur erfahrenen Tauchern empfohlen. Um die Unterwasserwelt zu erkunden, benötigt man hier eine abgeschlossene Ausbildung als Advanced Diver.

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