Neuenburgersee: Tauchen im größten See der Schweiz

Neuenburgersee: Tauchen im größten See der Schweiz

Ein Tauch-Urlaub in der benachbarten Schweiz ist für zahlreiche deutsche und österreichische Sportler einen Ausflug wert. Der Neuenburgersee ist für Taucher jeden Niveaus geeignet. Zwischen großen Karpfen und Amerikanischen Seesaiblingen entdeckt man unter anderem das Wrack eines Motorschiffes und eine Taucher-Skulptur.

Der Neuenburgersee, auf fransösisch Lac de Neuchâtel, befindet sich in den Schweizer Kantonen Neuenburg, Bern, Waadt und Freiburg. Mit einer Größe von 217,9 Quadratkilometern ist er der größte See, der vollständig in der Schweiz liegt.

Der Einstieg erfolgt bequem über eine Metalltreppe. Von hier aus fällt der Grund flach ab. Die Wassertemperaturen schwanken in den Wintermonaten zwischen zwei und sechs Grad. Im Sommer steigen die Temperaturen bis auf 23 Grad an.

Eine Forelle im dunklen See
(Foto: Kletr – adobe.stock)

Zwischen Forellen und einem lebensgroßen Taucher

Von Sommer bis Herbst treffen Taucher auf zahlreiche Fische und Krebstierchen, auf deren Speiseplan die in dieser Zeit üppig vorhandenen Wasserpflanzen stehen. Im Herbst ist das Seegras hoch gewachsen und in den sattgrünen Seegraswiesen verstecken sich große Hechte und Bachsaiblinge.

Mit Sichtweiten von bis zu 30 Metern entdecken Tauchsportler schon von weitem ein gelbes U-Boot in einer Tauchtiefe von 24 Metern. Verschiedene Betonröhren befinden sich auf dem Grund des Neuenburgersees. Teilweise reichen die Röhren bis in eine Tiefe von 50 Metern. Auf einer der zahlreichen Betonröhren wurde eine lebensgroße Taucher-Skulptur befestigt. Diese ist komplett mit Tauch-Equipment ausgestattet und befindet sich in einer Tiefe von 45 Metern.

Taucher stoßen in dem Binnensee auf Amerikanische Seesaiblinge und quirlige Forellen. Das Wrack eines ausgedienten Motorschiffes ruht in einer Tiefe von etwa 31 Metern. Besonders nachts tummeln sich mächtige Karpfen und andere nachtaktive Jäger im Neuenburgersee. Die maximale Tiefe liegt bei 153 Metern.

(Foto: Gabi Schär – adobe.stock)

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