Am 17. Januar versank die „Arvin“ vor der türkischen Schwarzmeerküste in der Nähe der nördlichen Provinz Bartin. Die Besatzung rechnete nicht mit den schweren Unwettern und geriet in eine Notlage, mit der niemand gerechnet hat.

Das Frachtschiff „Arvin“ hatte Tage vor dem Unglück die georgische Hafenstadt Poti verlassen. Das Schiff mit zwölf Besatzungsmitgliedern war in Richtung des Hafens von Burgas, der viertgrößten Stadt Bulgariens, unterwegs. Der Frachter stand unter dem Befehl der Republik Palau, einer kleinen Inselgruppe im Pazifik.

Eine stürmische Wetterlage erschwerte die Rettungsaktion

Am Sonntag, den 17. Januar 2021 riss ein Unwetter das Schiff buchstäblich in zwei Teile. Die Crew, bestehend aus zehn Ukrainern und zwei Russen, musste zusehen, wie der Sturm und die heftigen Wellen den Bug des Schiffes immer wieder in die Luft hoben. Der Kapitän versuchte alles in seiner Macht stehende und gab Notsignale ab. Als die Rettungskräfte die verzweifelten Hilferufe des Kapitäns hörten, schickten diese sofort einen Hubschrauber und ein Schiff, welche bei der Evakuierungsaktion helfen sollten.

Selbst Zivilisten wurden gebeten, bei den Rettungsbemühungen in der Nähe des Bezirks Inkumu zu helfen. Die Aktion wurde durch die schlechten Wetterbedingungen erheblich erschwert.

Trotz des hohen Einsatzes aller beteiligten Rettungskräfte kam für drei Besatzungsmitglieder jede Hilfe zu spät. Die anderen Besatzungsmitglieder konnten durch die Mitwirkung vieler Hilfskräfte gerettet werden

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