Die Safariyacht Nautilus One ist am 25. Januar 2021 nahe den Malediven gesunken. Kurz zuvor war unter Deck ein Feuer ausgebrochen. An Bord hatten sich lediglich sechs Besatzungsmitglieder befunden, die allesamt gerettet werden konnten. Geplant ist nun, die Yacht wieder instand zu setzen.

Die Nautilus One entspricht der traditionellen Bootsbaukunst der Malediven und ist zum größten Teil aus Holz gebaut. Sie wurde von dem österreichischem Berufstaucher Alois Männer im Jahr 1998 in Auftrag gegeben und steuerte die schönsten Spots auf der Inselrepublik an.

Die Yacht war bei Tauchern als Safariyacht sehr beliebt. Unter Deck befanden sich sieben Kabinen mit einer Größe von 13 Quadratmetern und Platz für 16 Personen. Zur Innenausstattung gehörten sowohl Feuerlöscher als auch Feuermelder. Die 30 Meter lange Yacht wurde von einem 350 PS starken Turbodiesel angetrieben und erreichte eine Maximalgeschwindigkeit von 14 Knoten.

Die Gründe des Brandes sind noch nicht bekannt

Wie unterwasserwelt.de berichtet, kam es während der Reise von der einen Insel zu anderen gegen 3:40 Uhr Ortszeit am Bug aus noch unerklärlichen Gründen zu einem Brand unter Deck. Da dieser bereits weit fortgeschritten war, als er entdeckt wurde, blieben alle Versuche, den Brand unter Kontrolle zu bringen, erfolglos. Diese Meldung wurde von der Maldives National Defense Force bestätigt, so das Onlinemagazin.

Alle Besatzungsmitglieder konnten unverletzt gerettet werden. Die Yacht sank wenige Minuten nach Ausbruch des Feuers gegen 3:45 Uhr etwa 13 Seemeilen entfernt von der Insel Kaashildoo. Die Nautilus One soll zur etwa 400 Kilometer entfernten Insel Hanimaadhoo überführt werden und dort wieder instand gebracht werden, um im Herbst wieder einsatzbereit zu sein.

(Titelbild: Taucher.net)

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