Großer Name, große Taten: Alexandra Cousteau kämpft für den Schutz der Weltmeere

Großer Name, große Taten: Alexandra Cousteau kämpft für den Schutz der Weltmeere

Jeder kennt den Meeresforscher Jaques Cousteau. Seine Enkelin Alexandra Cousteau tritt sein Erbe an und setzt sich für den Schutz der Meere ein. Die Probleme des Meeres und der darin beheimateten Lebewesen gehen über den vielen Plastikmüll hinaus.

Alexandra Cousteau studierte International Relations an der Georgetown University und trägt zwei Ehrendoktortitel. Die zweifache Mutter engagiert sich seit vielen Jahren für den Schutz der Meere. Interesse am Ozean hat sie von ihrem Großvater, dem Meeresforscher Jacques-Yves Cousteau. Der weltweit bekannte Franzose drehte Filme über die überwältigenden Tiefen des Ozeans. Mit der Hilfe ihres Großvaters lernte die junge Frau bereits im Alter von sieben Jahren das Tauchen.

Was kann jeder von uns tun?

Das Hauptproblem für Alexandra Cousteau sind die hohen Fangzahlen der Fischereien und die Massen an Beifang. Der erste und wichtigste Schritt zur Bekämpfung der Überfischung bestehe darin, eine Fangquote zu erlassen, Beifänge zu vermeiden und Schutzgebiete zu erweitern. Jedoch müssten die Vorschriften in allen Ländern durchgesetzt werden.

Man sollte unbedingt darauf achten, welchen Fisch man kauft und wo. Laut Alexandra Cousteau werden den Menschen teilweise schlechteste Fische untergejubelt. Durch die Verwendung von Scan-Apps solle man die Lieferketten nachverfolgen können. In manchen Supermärkten ist das bereits möglich und das Angebot sollte man unbedingt nutzen. Dies wäre ein Mittel, um die illegale Fischerei zu bekämpfen, so die Französin in einem Interview.

„Oceans 2050“ Wiederherstellung der Weltmeere

Alexandra Cousteau will mit Ihrer Kampagne „Oceans 2050“ alles dafür tun, dass die Meere nicht nur gesund, sondern auch wieder zu ihrer originären Vielfalt und Fülle zurückfinden.

Durch Aufforstung ließ sich die Flora der natürlichen Unterwasserwelt wiederherstellen. Die Gründerin der Kampagne Oceans 2050 meint, dass Nachhaltigkeit alleine nicht mehr reichen werde. Man müsse sich auch auf die Wiederherstellung der Meere einstellen.

Wenn jeder nur einen Schritt in die richtige Richtung macht und seinen Beitrag zur Wiederherstellung der Meere leistet, kann der Ozean wieder zu dem werden, was er früher einmal war, so Alexandra Cousteau.

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