Spannende Objekte aus längst vergangenen Zeiten entdecken: Auf Tauchgängen kann man in eine andere Welt abtauchen und versunkene Wracks erkunden. Der Weg in die Tiefe kann aber selbst für erfahrene Taucher eine Herausforderung sein.

Das Wracktauchen erfordert viel Vorbereitung und zusätzliche Ausrüstung. Wracks am Grund der Gewässer sind häufig unübersichtlich und können für Taucher gefährlich werden. Je tiefer man abtaucht, desto schlechter wird die Sicht. Der Druck steigt mit jedem Meter und die Temperatur sinkt. Daher sollten besondere Sicherheitsmaßnahmen für den Tauchgang ergriffen werden.

Richtige Vorbereitung für den Tauchgang

Bevor man sich in das Abenteuer stürzt, sollte man bereits im Vorfeld mit seinem Tauchpartner über die Dauer des Tauchgangs sprechen. Vor allem Taucher mit wenig Erfahrung in kalten und trüben Gewässern sollten viel üben, um sich an die Bedingungen unter Wasser zu gewöhnen. Viele Sporttauchschulen bieten Vorbereitungskurse für das Wracktauchen an.

Unterwasser-Lampen sind beim Wracktauchen essentiell, um sich nicht in Gegenständen zu verfangen.

Um Wracks unter Wasser zu erkunden, ist eine spezielle Zusatzausrüstung nötig. Unterwasser-Lampen gehören zu den wichtigsten Gegenständen, damit der Taucher sich nicht in Gegenständen verfängt oder sich an spitzen Kanten verletzt. Das Tauchmesser ist ein fester Bestandteil der Ausrüstung von Wracktauchern, um sich im Ernstfall aus Netzen oder Seilen zu befreien. Die Tauchbedingungen zu den am Grunde liegenden Wracks sind deutlich erschwert. Taucher sollten ihren Luftvorrat im Blick behalten, denn durch die erschwerten Bedingungen verbrauchen sie mehr Luft. Sollte ein Drittel des Luftvorrates aufgebraucht sein, sollten Taucher wieder an die Oberfläche zurückkehren.

Maßnahmen für den sicheren Tauchgang

In engen Wracks sind Handschuhe und ein Schutz für den Kopf empfehlenswert. Der Kopfschutz bietet gleichzeitig die Möglichkeit, Lampen daran zu befestigen. Ein Muss für jeden Tauchgang sind Leuchtstäbe, Bojen und eine Signalpistole. Falls Taucher in Notsituationen geraten, können sie somit auf sich aufmerksam machen.

Die Schläuche der Pressluftflasche sollten so dicht wie möglich am Körper geklippt sein. Bei losen Schläuchen besteht die Gefahr, sich in engen Wracks mit den Schläuchen zu verfangen oder sie zu beschädigen.

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