Ein Trockentauchanzug ist gut für Tauchgänge mit niedriger Wassertemperatur geeignet. Er bringt Vorteile mit sich, doch stellt Taucher auch vor eine neue Herausforderung.

Unter Wasser kann es schnell kalt werden. Der Körper funktioniert bei normalen Temperaturen besser, das Wohlbefinden steigt und damit auch die Tauchsicherheit. Jedoch sollte man, bevor man in die Tiefen Gewässer steigt, zunächst den richtigen Umgang mit dem etwa 7 Millimeter dicken Anzug üben.

Schutz vor Kälte im Trockentauchanzug

Trockentauchen kann man fast das ganze Jahr bis in den Winter. Die Sichtweite in den meisten Gewässern ist im Winter am besten, da diese nicht durch Algen eingeschränkt wird. Einige Tauchplätze sind das ganze Jahr über kalt, haben jedoch spektakuläre Aussichten zu bieten. Taucher mit Nasstauchanzügen müssen das Wasser nach einer bestimmten Zeit verlassen, um nicht zu unterkühlen. Der Trockentauchanzug lässt kein Wasser an die Haut und schützt zusätzlich durch die dicke Neoprenschicht vor Kälte.

Taucher steigt mit Ausrüstung zwischen den Bergen ins Wasser ein
Der Trockentauchanzug ist etwa sieben Millimeter Dick.

Durch kaltes Wasser verengen sich die Blutgefäße, was zur Folge hat, dass das im Blut gelöste Stickstoff eingeschlossen wird. Die Gefahr einer Dekompressionserkrankung steigt, wenn der Körper friert. Im kalten Wasser ist das Trockentauchen daher nicht nur angenehmer, sondern auch gesünder und sicherer für den Taucher.

Der richtige Umgang muss geübt werden

Ein Trockentauchanzug umschließt den gesamten Körper und lässt nur den Kopf, Hände und Füße frei. Diese Öffnungen sind durch Manschetten abgedichtet, damit kein Wasser in den Anzug eintreten kann. Ebenso wie das Jacket wird auch der Trockentauchanzug mit Luft gefüllt. In einem Trockentauchkurs lernt man zunächst in flachen Gewässern, wie sich die Luft im Anzug verhält und wie man diese durch die Ablässe wieder herauslässt.

Taucher sollten darauf achten, dass der Tauchanzug richtig sitzt und nicht zu eng ist. Sitzt der Anzug zu locker, kann sich zu viel Luft in diesem sammeln und zu einem ungewollten Auftrieb führen. Auch kann der Taucher ungewollt in eine vertikale Position kommen.

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