Inmitten des Karibischen Meeres liegt unweit entfernt von Venezuela die Insel Bonaire. Die sogenannte „Insel der Flamingos“ ist etwa 40 Kilometer lang und gehört zu den schönsten Tauchgebieten der Welt. Bonaire gehört zu den Niederlanden und bringt sowohl unter Wasser als auch an Land besondere Erlebnisse.

Die von Riffen gesäumte Küste ist durch den Bonaire National Marine Park geschützt und bietet einen beeindruckenden Anblick. Weiße Sandstrände und blaue Lagunen umgeben die Insel. Taucher können im türkisblauen Wasser abtauchen und beeindruckende Felsformationen, Höhlen und bunte Fische entdecken. Wer frühzeitig einen Tauchausflug bucht, kann in vielen Tauchbasen zu jeder Uhrzeit tauchen.

An Land und unter Wasser die Artenvielfalt entdecken

Neben aufregenden Tauchgängen können Urlauber außerdem die Insel erkunden und interessante Ausflüge unternehmen. Der Nationalpark Washington Slagbaai lockt mit seiner Schönheit und ist die Heimat der Flamingos, den Maskottchen der Insel. Für die vielen rosa Vögel wurde ein großes Schutzgebiet errichtet. Reisende können über 340 verschiedene Pflanzenarten entdecken und an Dünen, Mangroven und Salzseen wandern. Jedoch sind solche Ausflüge aufgrund der trockenen Hitze eher am frühen Morgen oder am späten Nachmittag zu empfehlen.

Fische schwimmen unter der Wasseroberfläche der Untergrund voller Korallen und Steinen

Die Unterwasserwelt der Insel lockt mit einer besonderen Artenvielfalt. Bereits in Tiefen von fünf bis 18 Metern sind Taucher von Falterfischen und Doktorfischen umgeben und auch die hektisch umherschwimmenden Perlen-Kofferfische zeigen Tauchern gegenüber wenig Scheu. Typisch für die Riffe sind die bunten Korallen, welche den prächtigen Unterwasserpark bilden.

Bonaire gilt als Unterwasser-Wunderwelt, bei der Tauchen rund um die Uhr möglich ist. Ein Tauchausflug kann in den meisten Tauchbasen zu jeder Uhrzeit gebucht werden. Jedoch sind Tauchgänge im Osten der Insel nur mit Begleitung eines erfahrenen Tauchguides zu empfehlen. Der Einstieg hier ist sehr mühsam und nur vom Boot aus möglich.

Etwa 800 Meter von der Westküste der Insel entfernt liegt das unbewohnte Klein Bonaire. Die rund sechs Quadratkilometer große Insel ist ein ideales Gebiet für Bootstauchgänge. Taucher und Schnorchler können in den flachen Gewässern etliche Fische und bunte Korallen bestaunen.

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