Für passionierte Taucher gibt es Licht am Ende des Corona-Tunnels. Angesichts der sinkenden Inzifenz-Werte hat die Bundesregierung beschlossen, ab dem 1. Juli die Reisewarnungen teilweise aufzuheben. Obwohl die Hoffnung auf einen „normalen“ Sommer in greifbare Nähe rückt, sollte die Gefahr des Corona-Virus nicht aus den Augen verloren werden.

Die Reisewarnungen in Corona-Risikogebiete werden ab dem 1. Juli aufgehoben. Als Risikogebiete gelten Länder und Regionen mit einer 7-Tage-Inzidenz von über 200. Innerhalb Europas gehören unter anderem Dänemark, Frankreich und Irland nicht mehr zu den Risikogebieten.

Auch einige asiatische Länder kommen wieder in Frage. So können Sportler in den Gewässern der Philippinen, Indonesiens und den Vereinigten Arabischen Emiraten ohne Reisewarnungen tauchen. Auf dem afrikanischen Kontinent gehören mit Ghana, Gambia und Marokko einige wunderschöne Küstengebiete für Taucher nicht mehr zu den Risikogebieten.

Bunte Riffe und einzigartige Höhlen können Tauchsportler ab Juli in der Karibik erkunden. Denn die Dominikanische Republik, Kuba und die Bahamas gehören in drei Wochen nicht mehr zu den Risikogebieten der Karibik.

Was ist ab dem 1. Juli zu beachten?

Nach über einem Jahr wird die Reisewarnung für touristische Reisen aufgehoben. Doch auch nach dem 1. Juli müssen vor einer anstehenden Reise Informationen eingeholt werden. Nämlich welche Inzidenzen in dem Land vorliegen und welche Sicherheitsvorkehrungen es zu beachten gilt.

Zwei Taucher entdecken ein Korallenriff mit Fischen
(Bild: Richard Carey – adobe.stock)

Innerhalb der EU wird, trotz sinkender Inzidenz-Werte, um Vorsicht gebeten. Besonders in den Ländern Europas, die ihre Einschränkungen fortsetzen, wie die Quarantäne nach dem Reisen. Unter „einfachen“ Risikogebieten werden Länder mit einer Inzidenz zwischen 50 und 200 bezeichnet. Steigt die 7-Tage-Inzidenz über 200, gelten weiterhin Reisewarnungen für die entsprechenden Länder und Regionen.

Reisen mit Vernunft

Reisende müssen nach wie vor eine vollständige Impfung, ein Genesenen-Schreiben (Nicht älter als ein halbes Jahr) oder einen aktuellen, negativen Test vorweisen. Dies gilt unabhängig von den Inzidenz-Werten des Landes, in welches sie reisen.

Ab Juli steht eine neue App namens „CovPass“ zur Verfügung, welche es ermöglichen soll, die wichtigen Unterlagen auch in digitaler Form vorzeigen zu können. Mit einem QR-Code kann auf die jeweiligen Daten, wie dem Impfpass, zugegriffen werden. Aus Sicherheitsgründen sollten Reisende ihre Unterlagen jedoch auch in schriftlicher Form mit sich führen. Es kann sein, dass die Ausweitung der App in einigen Ländern und Regionen noch andauert und nur ein Schreiben akzeptiert wird. 

(Bild: Jag_cz – adobe.stock)

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