Das Tauchen an bewachsenen Steilwänden, Canyons und riesigen Anemonenfeldern lässt sich im Süden Fuerteventuras miteinander verbinden. Während Taucher kleine Seepferdchen beobachten, gleiten Engelhaie über ihre Köpfe hinweg.

Fuerteventura ist mit 20 Millionen Jahren die älteste Insel der Kanaren. Im Süden Fuerteventuras befindet sich unter anderem die Tauchbasis „Fuerteventura Buceo Diving Center“. Die Tauchlehrer stehen Tauchern mit passendem Equipment und jahrelanger Erfahrung zur Seite.

Mit dem gelben Boot der Tauchschule erreicht man in wenigen Minuten den gewünschten Tauchspot. Die Wassertemperaturen liegen durchschnittlich bei 20 Grad. Der vulkanische Ursprung Fuerteventuras birgt interessante Felsformationen unter der Wasseroberfläche.

Zwischen Trompetenfischen und Keulenanemonen

Das Große Riff von Morro Jable befindet sich östlich der Tauchschule. Etwa 200 Meter vom Strand entfernt erstreckt sich ein Plateau in einer Tiefe von 20 Metern. Neben dem Plateau erreichen Taucher die imposante Steilwand. Diese beherbergt Trompetenfische, Bernstein-Makrelen und Zackenbarsche. Richten Taucher den Blick in das hellblaue Gewässer, können sie harmlose Engelhaie und große Sardinenschwärme beobachten.

Ein Engelhai über sandigem Grund
(Bild: aquapix – adobe.stock)

Die kleine Schwester des Großen Riffs liegt in unmittelbarer Nähe. Nur erfahrene Taucher sollten das kleinere Riff betauchen, da es erst in einer Tiefe von 20 Metern beginnt und maximal 40 Meter erreicht. Zwischen zahlreichen Keulenanemonen und Steckmuscheln verstecken sich kleine Garnelen und Seepferdchen.

Die Nischen bunter Meeresschnecken erforschen

Westlich von Morro Jable entdecken Taucher ein riesiges Anemonenfeld in einer Tiefe von 14 Metern. In unzähligen Ritzen und Löchern lauern Muränen, während gut getarnte Stachelrochen über den sandigen Grund gleiten.

Tauchen Sportler etwas weiter nach Westen, kommen sie an die Muschelbank. Hier empfiehlt sich eine Lampe, denn in zahlreichen kleinen Höhlen warten Faden-Nacktschnecken, Einsiedlerkrebse und Knurrhähne. Auf Stein- und Sandflächen tummeln sich Karettschildkröten, Papageienfische und Barrakudas.

In dem spannenden Canyon durchtauchen Sportler verschiedene Felskanäle. Über den felsigen Grund krabbeln Riffhummer hinweg. Die Taucher werden von bunten Meerpfauen und gestreiften Zebrabrassen beim Durchqueren des Tunnels begleitet.

(Bild: Elena Krivorotova – adobe.stock)

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