Grönland – Faszinierendes Taucherlebnis in der Antarktis

Zwei Robben auf einer Eisscholle auf dem Meer

Mit nur 55.000 Einwohnern ist die größte Insel der Welt das am dünnsten besiedelte Gebiet. Der Großteil von Grönland ist mit Eis bedeckt und riesige Eisberge ragen aus dem Wasser heraus. Das macht den Tauchgang umso beeindruckender. Die Unterwasserwelt zeigt sich in ihren buntesten Farben.

Riesige Klepwälder, die voller Leben stecken oder unzählige Seeigel und Seesterne bieten Unterwasserfotografen einzigartige Motive. Während des Tauchgangs treffen Taucher auf Dorsche und Seewölfe und auch Skorpionfische können mit etwas Glück aus ihren Verstecken gelockt werden.

Taucher können faszinierende Tauchgänge zu versunkenen Wracks oder Eisbergen erleben. Bei Sichtweiten bis zu 50 Metern bietet sich den Tauchern eine einmalige Unterwasserlandschaft, welche sich nur in den Gewässern von Grönland verbirgt. Der Expeditionstauchgang ist nur etwas für professionelle Taucher.

Ein Tauchgang in arktischen Gewässern ist nichts für schwache Nerven

Die Tauchgänge sind nichts für Anfänger. Taucher benötigen eine Bescheinigung über mindestens 30 Tauchgänge in kaltem Wasser und einen Trockentauchschein. Außerdem muss eine Bescheinigung von einem Taucharzt zur Tauchtauglichkeit ausgestellt werden.

Das Unternehmen Oceanwide Expeditions bietet Expeditionstouren in der Unterwasserwelt von Grönland an. Wie oceanwide-expeditions.com berichtet, sind die Tauchplätze sehr unterschiedlich. Getaucht wird mal in flachem Eiswasser, an Steilwänden oder von der Küste aus. Die maximale Tauchtiefe beträgt etwa 20 Meter. Die Kombination aus Sonnenlicht und außergewöhnlichen Eisformationen sorgt für ein überwältigendes Spektrum an Farben, so das Unternehmen.

In der kalten Unterwasserwelt gibt es einiges zu entdecken

In den arktischen Gewässern stoßen Taucher auf unterschiedliche Meeresbewohner wie Springkrebse oder Riesenkrabben, sogar Korallen haben hier einen Lebensraum. Auf der ausgelagerten Inselgruppe Spitzbergen können Taucher sogar Robben oder Walrossen begegnen.

Im Sommer liegen die Temperaturen an den Küstenregionen der Antarktis zwischen -5 und +8 Grad. Bei Wind fühlt es sich jedoch viel kälter an. Warme Funktionskleidung und ein dicker Trockenanzug sind die besten Methoden, um dem kalten Wetter standzuhalten.

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