Die wichtigste Funktion eines Tauchanzuges ist es, den Taucher vor Unterkühlungen zu schützen. Doch gibt es verschiedene Subkategorien, die ihre Vor- und Nachteile haben. Ein Nasstauchanzug ist unkompliziert in der Pflege und schützt den Taucher vor Kälte, Nesseltiere und Sonnenbrand.

Tauchanzüge gehören zu der persönlichen Schutzausrüstung des Tauchers der Klasse II. Diese müssen eine CE-Kennzeichnung haben. Doch bevor sich ein Taucher für eine Ausrüstung entscheidet, fragt er sich welcher Anzug für ihn der richtige ist. Die Unterschiede zwischen Nass- und Trockentauchanzügen sind vielfältig.

Der Nasstauchanzug besteht aus einer drei bis acht Millimeter dicken Neoprenschicht. Die Innenseiten sind meist mit Frottee, Nylon oder ähnlichen Materialien gefüttert. Die Reißverschlüsse sind jedoch nicht wasserdicht. Sie befinden sich an den Handgelenken, den Füßen und dem Hals. Im Inneren bildet sich eine Wasserschicht zwischen Haut und Tauchanzug. Der Taucher wird durch das eindringende Wasser komplett nass. Das Wasser wird durch den Körper erwärmt und schützt den Taucher vor der Kälte.

Taucher im Nassanzug
(Bild: Mediteraneo – stock.adobe.com)

Der Nassanzug schützt den Taucher gegen verschiedene Nesseltiere und Sonnenbrand. Die Pflege ist denkbar einfach. Der Anzug muss nur abgespült und getrocknet werden. Entdeckt der Taucher an seinem Anzug eine kaputte Stelle, kann diese schnell und kostengünstig repariert werden. Der Nasstauchanzug muss nicht wasserdicht sein.

Die Anzüge verändern im Wasser die Tarierung. Das macht Tauchgänge schwieriger. Schwimmt der Taucher tiefer in die Gewässer, verliert der Anzug umso mehr positiven Auftrieb. Das kann bei zu viel geladenem Gewicht zu ernsten Problemen führen. Unterzieher können nicht hinzugefügt oder weggelassen werden, um die Kälte zu regulieren. Der Nasstauchanzug hält meist nur etwa fünf Jahre und muss danach entsorgt werden.

(Bild: DZiegler – stock.adobe.com)

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