Palau besteht aus über 300 kleinen Inseln und liegt inmitten des Nordpazifiks. Neben beeindruckenden Rifftauchgängen und einer Erkundungstour zu den bekannten „Blue Holes“ können Taucher etliche Wracks aus dem Zweiten Weltkrieg am Meeresgrund bestaunen.

Die Artenvielfalt der Unterwasserwelt in der Region macht den Tauchgang zu einem besonderen Erlebnis. Ein Tauchgang in Palau bei tropischen Riffen mit bunten Korallen garantiert regelmäßige Großfischbegegnungen.

Welche Tauchplätze sind einen Besuch wert?

Tauchen in Palau ist schwierig, aber nicht anspruchsvoller als in anderen Tauchregionen. Die meisten Tauchgänge sind hier Strömungstauchgänge. Der Taucher treibt an einem Riff entlang und wird später von einem Boot am anderen Ende wieder eingesammelt. Das Riffhaken-Tauchen ist in Palau weit verbreitet. Wird es richtig angewendet, trägt der Riffhaken zur Schonung der Tauchplätze bei. Hierfür wird ein Haken mit einer langen Leine an einer geeigneten Stelle fest gemacht, damit der Taucher nicht von der Strömung weggetrieben wird und sich das Riff länger anschauen kann.

Es ist schonender als sich panisch irgendwo festzukrallen und dabei vielleicht die empfindlichen Korallen zu zerstören. Doch wird der Haken nicht bedachtsam fest gemacht oder falsch platziert, kann er genau so viel Schaden anrichten.

Taucher können am Riff Blue Corner eine Vielfalt an Großfischen, Barrakudas und auch Adlerrochen begegnen. In diesem Gebiet können einzigartige Felsformationen und Steilwände im unendlichen Blau bestaunt werden.

Nahe der Blue Corner wartet auf Taucher eine Höhle im tiefen Blau. Das „Blue Hole“ in Palau lockt mit einem beeindruckenden Lichtspiel in klarem Wasser. Die Höhle kann mit Begleitung eines Guides betaucht werden. Der Grund der Höhle befindet sich auf einer Tiefe von 40 Metern.

Fische schwimmen in einem Blue Hole bei Sonnenschein

Eine Verbindung der beiden Tauchgänge macht den Ausflug zu einem unvergesslichen Erlebnis. Tauchen am Blue Corner mit verschiedenen Meeresbewohnern bei bunten Korallen. Im Anschluss der Abstieg in das Blue Hole mit klarer Sicht, während man sich in den verschiedenen Spalten und Höhlen umsieht.

Japanisches Wrack am Meeresgrund

Das größte Schiffswrack von Mikronesien, Amatsu Maru, liegt in Palau. Der japanische Öltanker sank während des Zweiten Weltkrieges im Jahr 1944. Das Wrack ist etwa 150 Meter lang und in einer Tiefe von 40 Metern zu erkunden. Das Wrack ist mit Korallen bewachsen und von Fischen umgeben. Taucher können das Innere des Frachters betauchen und unter anderem die Ausrüstung der Besatzung finden.

In Palau kann das ganze Jahr über getaucht werden. Von Mai bis Juni herrschen hier jedoch starke Winde und des Öfteren regnet es in dieser Zeit. Von Februar bis März ist die Zeit der Grauhaipaarung. Taucher können die Meeresriesen unweit entfernt vor der Küste beobachten. Die Wassertemperaturen liegen zwischen 28 und 30 Grad, können aber durch die Strömung schnell etwas absinken.

Kommentar hinterlassen

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.