Obwohl der Kulkwitzer See zu den kleineren Seen Deutschlands gehört, lockt er gerade in den Sommermonaten zahlreiche Wasserbegeisterte. Das Besondere ist ein altes Braunkohlewerk das in den 60er Jahren geflutet wurde.

Der Kulkwitzer See an der Leipziger Stadtgrenze gehört zu den schönsten Tauchgewässern Ostdeutschlands. Er liegt direkt an der Leipziger Stadtgrenze und umfasst etwa 150 Hektar Wasser, mit denen er zu den kleineren Seen gehört. Der Kulkwitzer See wird auch liebevoll „Kulki“ genannt.

Dort, wo sich heute Badegäste und Taucher an der Natur erfreuen, wurde vor etwa 60 Jahren noch Braunkohle abgebaut. Die Tagebaurestlöcher wurden im Jahr 1963 geflutet und zehn Jahre später als Erholungsgebiet wiedereröffnet. Noch immer befinden sich zahlreiche Bäume auf dem Grund des Sees. Der Unterwasserwald dient mittlerweile Hechten, Welsen und anderen Fischen als Unterschlupf. Seit den 70er Jahren finden hier regelmäßig Marathon-, Triathlon- und andere Sportveranstaltungen statt. Allseits beliebt ist auch das Seefest.

Unterwassergras im Kulkwitzer See
(Bild: Werner – stock.adobe.com)

Der Kulki-Tauchgang sollte geplant werden

In einer Tiefe von etwa 32 Metern können Taucher die alten Tagebaureste, wie zum Beispiel Loren entdecken. Über drei genehmigte Taucheinstiege kann der Kulki-Tauchgang gestartet werden. Der Tauchbetrieb wird von zwei Tauchbasen organisiert. Die Tauchbasis Florian liegt am Südende des Sees. Um die Einstiegsstelle am Hauptstrand kümmert sich die Tauchschule Delphin.

Während des Hochbetriebs im Sommer, zumindest in Corona-freien Zeiten, kann die Zahl der Taucher eingeschränkt werden. Daher ist es empfehlenswert, vor dem Tauchgang eine der Tauchbasen zu kontaktieren. Die telefonische Anmeldung ist zwar keine Pflicht, aber aus organisatorischen Gründen eventuell sinnvoll.

(Bild: 2199_de – stock.adobe.com)

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