Die Unterwasserwelt Sloweniens lockt mit geheimnisvollen Höhlen, beeindruckenden Felsformationen und einer reichen Meeresfauna. Zwar ist die Mittelmeerküste nur etwa 40 Kilometer lang, jedoch ist die Vielfalt der Tauchplätze umso überraschender.

Von felsigen Riffen bis hin zu versunkenen Schiffen sind Tauchgänge in dieser Region ein wahres Abenteuer. Versunkene Schiffe sind am Meeresgrund von Korallen bedeckt und zu einem künstlichen Riff geworden, an denen sich etliche Meerestiere tummeln. Die Gewässer an der slowenischen Küste sind eher flach und daher besonders gut für Taucheinsteiger geeignet.

In Slowenien herrscht ein mediterranes Klima. Die Sommer sind mild und warm bei Temperaturen von etwa 28 Grad, im Winter ist es kalt und Taucher müssen mit Temperaturen von nur etwa 8 Grad rechnen. Die beste Zeit zum Tauchen ist von Mai bis Oktober. In diesen Monaten beträgt die Wassertemperatur etwa 22 Grad.

Einfache Rifftauchgänge in der felsigen Unterwasserwelt

Das Kap Rt Madona ist eines der beliebtesten Tauchplätze in Slowenien und lockt mit einer besonderen Artenvielfalt unter Wasser. Die Tauchplätze hier sind relativ flach. Die tiefste Stelle an der Südseite misst etwa 12 Meter und ist somit auch für Taucheinsteiger leicht zu betauchen. Mit 22 Metern geht es auf der Nordseite etwas tiefer ins unendliche Blau.

Mit guten Sichtweiten und einfachem Zugang ins Wasser kann das Fiesa-Riff punkten. Auch hier verläuft das Gewässer mit etwa 5 Metern sehr flach und ist ideal für Anfänger geeignet. Unter Wasser verstecken sich viele kleine Meeresbewohner zwischen Felsspalten oder Korallen. Mit etwas Glück stoßen Taucher am felsigen Riff auf verschiedene Arten von Seepferdchen.

Meeresbewohner am Meeresgrund

Neben Rifftauchgängen gibt es an der Küste von Slowenien auch aufregende Schiffswracks zu entdecken. Die Kec und die Maona Rossa sind beliebte Spots für Taucher und können per Boot erreicht werden. Die Kec ist ein Transportschiff des Militärs aus dem Zweiten Weltkrieg und sank etwa 2,9 Kilometer vorm Kap Rt Madona. Die Maona Rossa versank ebenfalls im Zweiten Weltkrieg und befindet sich in einer Tiefe von etwa 21 Metern. Das 34 Meter lange Schiff ist von Korallen bewachsen, was etlichen Meeresbewohnern einen Lebensraum schafft.

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