Tauchsafaris sind die angenehmste Art, möglichst viele und schöne Tauchplätze zu besuchen. Die Boote oder Schiffe sind schwimmende Hotels. Somit entfallen lange Anfahrtswege zu den Tauchplätzen und in einer kurzen Zeit können die besten Tauchspots betaucht werden.

Die Reise wird im Voraus gebucht und kann individuell andauern. Meist dauert eine Tauchsafari sieben Tage. Nachdem der richtige Ort ausgesucht wurde, kann das Abenteuer losgehen. Jeder mit abgeschlossener Tauchausbildung kann an einer Tauchsafari teilnehmen. Die Ausrüstung kann entweder geliehen oder selbst mitgebracht werden. Taucher sollten sich im Voraus über diese Möglichkeit informieren.

Erschwerte Bedingungen erfordern Erfahrung

Auf den Tauchsafaris ist meist selbstständiges Tauchen mit dem Buddy die Regel. Die Tauchbedingungen sind erschwert und bei Bootstauchgängen gibt es einiges zu beachten. Daher haben viele Anbieter die Voraussetzung, dass die Taucher mindestens 50 Tauchgänge absolviert haben und einen „Advanced Open Water Diver“ Tauchschein besitzen. Jedoch gibt es auch vereinzelt Angebote für Taucheinsteiger mit weniger als 50 Tauchgängen Erfahrung.

Der Vorteil einer Tauchsafari liegt in den vielen Tauchgängen, welche mehrmals täglich durchgeführt werden. Auch die Erreichbarkeit der abgelegenen und unberührten Tauchspots ist ein großer Pluspunkt. Lange Anfahrtszeiten bleiben erspart und man hat länger Zeit, die schöne Unterwasserwelt zu erkunden.

Taucher steigen die Leiter von einem Boot ab und Tauchen in das Wasser ein

Insgesamt ist eine Tauchsafari meist deutlich günstiger als mehrere Tauchgänge von Land aus, besonders für Tatendurstige, welche möglichst viele Tauchgänge erleben wollen. An Bord erwartet die Taucher ein „All inclusive“ Packet. Tägliche Mahlzeiten, Snacks und Getränke sind in der Regel im Preis inbegriffen.

An Bord herrschen andere Bedingungen

So schön eine Tauchsafari jedoch auch sein mag, sollte man sich im Voraus einiger Dinge bewusst sein. Reisende haben in den Standardkabinen an Bord nur bedingt Platz. Natürlich kommt das jedoch auf die gebuchte Tour und das Schiff an. Wer noch nie an einer Tauchsafari teilgenommen hat, sollte außerdem bedenken, dass die Touren auf dem Ozean von Wind, Wetter und Wellengang beeinflusst werden, was in den ein oder anderen Fällen Seekrankheit verursachen kann.

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