2021 einen Tauchurlaub zu planen, gestaltet sich angesichts der unberechenbaren Corona-Lage enorm schwierig. Zuletzt wurden Zypern und Fidschi als Hochinzidenzgebiete eingestuft.

Über die Einstufung der verschiedenen Länder entscheiden das Auswärtige Amt, das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat und das Bundesgesundheitsministerium gemeinsam. Durch die Ausbreitung der ansteckenderen Delta-Variante sollten Urlauber generell Vorsicht walten lassen und einen Urlaub genau abwägen.

Die Regionen werden in verschiedene Kategorien unterteilt. Liegt die Inzidenz an sieben aufeinander folgenden Tagen über 200, wird diese Region als Hochinzidenzgebiet eingestuft. Reiserückkehrer müssen sich in eine fünftägige Quarantäne begeben. Diese erhöht sich ohne das Vorzeigen eines negativen PCR-Tests auf zehn Tage. Ausgenommen sind vollständig Geimpfte und Genesene.

Seit dem 07. Juli gelten unter anderem Portugal, Russland und Indien zu den Hochinzidenzgebieten. Großbritannien zählt mit einer Inzidenz von 329 auch dazu. Am 11. Juli kamen Zypern – mit einer exorbitanten Inzidenz von über 700 – und Fidschi hinzu. Das Reisen in diese Gebiete sollte gut überlegt sein.

Spanien teilweise mit Inzidenzen von über 340

Liegt die Inzidenz des Risikogebiets noch unter der 200er-Marke, gilt es als „einfaches Risikogebiet“. Für Urlauber ändert sich bislang noch nichts, wenn sie in ein solches Gebiet reisen. Vor ihrer Rückreise muss ein Antigen-Schnelltest (nicht älter als 48 Stunden) oder ein PCR-Test (nicht älter als 72 Stunden) vorgelegt werden. Dieser muss dem Flugunternehmen gezeigt werden. Das Flugunternehmen darf Urlauber nur mit einem negativen Test transportieren. Ist der Test positiv, muss sich der Urlauber vor Ort um eine Quarantäne kümmern.

Zu den einfachen Risikogebieten zählen Bahrain, Trinidad und Tobago, welche vorher als Hochinzidenzgebiete galten. Ebenso zählen Mid-West und Midland in Irland und Spanien seit dem 11. Juli zu diesen Gebieten.

Spanien gehört zu den beliebtesten Reisezielen der Deutschen. Die Zahl der Neuinfizierten steigt seit Mitte Juni jedoch immer weiter an. Die Inzidenz liegt mittlerweile bei 220. Teils weisen die Regionen im Norden und Westen Spaniens Inzidenzen von über 340 auf. Den Niederlanden droht die baldige Hochstufung zu einem Hochrisikogebiet. Die Inzidenz dort liegt mittlerweile bei 228. Der Urlaub in diesem Jahr gestaltet sich schwierig und sollte sorgfältig geplant werden. Durch steigende Inzidenzen können jedoch plötzliche Probleme auftreten und die Heimreise erschweren.

(Foto: jijomathai – adobe.stock)

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