Lange, silbrig schimmernde Fische mit angespitzten Mäulern schwimmen in vielen Regionen der Welt knapp unter der Wasseroberfläche. Doch sind die scheuen Hornhechte einmal in Eile, sollten Taucher lieber aus dem Weg schwimmen. Treffer mit der Spitze des Mauls können gefährlich werden.

Hornhechte kennzeichnet ein spitz zulaufendes Maul mit nadelartigen Zähnen. Die Oberflächenfische sind Meister der Tarnung. Ihre unzähligen, kleinen Schuppen sind an der Unterseite des Körpers silbrig glänzend, während sie an der Oberseite grün schimmern. So können mögliche Feinde sie aus der Tiefe und über dem Wasser nur schwer erkennen.

Auch einige Taucher erkennen Hornhechte erst auf den zweiten Blick. Durch ihre schimmernde Färbung werden sie auch Silberpfeile genannt. Sie sind meist sehr scheu und flüchten schnell. Während der Jagd nach kleinen Fischen, wie Riffbarschen, oder auf der Flucht vor großen Barrakudas können sie bis zu 60 Kilometer pro Stunde erreichen und mehrere Meter weit über die Wasseroberfläche hinausspringen.

Zwei Hornhechte direkt unter der Wasseroberfläche

Vorsicht vor dem Maul der Silberpfeile

Sind Hornhechte in Eile, sollten sich Taucher in Acht nehmen. Durch ihr spitzes Maul kann es bei einem Zusammenprall zu schweren Verletzungen kommen. Während eines Nachttauchgangs sollten Tauchsportler darauf achten, keine Lampe am Kopf oder auf Brusthöhe zu befestigen. Sollten Hornhechte auch nur auf die Idee kommen, dieses Licht sei potenzielle Beute, flitzen sie blitzartig auf die Lampe zu und lösen schwere Stichverletzungen aus.

Marine Hornhecht-Arten werden bis zu zwei Meter lang. Süßwasserarten erreichen nur eine Länge von 20 Zentimetern. Durch die Artenvielfalt – zwölf Gattungen und 40 Arten – kommen die Tiere in weiten Teilen der Erde vor. In der Nord- und Ostsee, im Schwarzen Meer und im Mittelmeerraum sind sie häufig anzutreffen. Auf den Kanaren begegnen Taucher regelmäßig den langen Fischen und auch In den Gewässern der Malediven sind sie in hoher Zahl vertreten.  

(Bild: st1909 – adobe.stock)

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