Das Tauchen in den seichten Gewässern des Stechlinsees begeistert nicht nur Taucherfahrene. Kinder und Jugendliche können hier die Liebe zum Wasser in verschiedenen Tauchkursen entdecken oder vertiefen. Die klare Sicht birgt umwerfende Bilder der heimischen Flora und Fauna.

Etwa 80 Kilometer östlich von Berlin liegt der Stechlinsee. Er besitzt eine Fläche von 4,32 Quadratkilometern, eine Länge von etwa 1.100 Metern und eine Breite von bis zu 600 Metern. Der Stechlinsee gehört zum gleichnamigen Naturschutzgebiet Stechlin. Nur in der Badebucht von Neuglobsow im Osten des Sees ist das Tauchen erlaubt. Um die Flora und Fauna weitestgehend zu schützen, ist die Anzahl der Taucher pro Tag begrenzt. Vor dem Tauchgang sollte die Basis telefonisch kontaktiert werden, um die Anmeldung abzuklären.

Die maximale Tiefe des Tauchbereichs liegt bei etwa 65 Metern. Diese Tiefe erreichen Tauchlieber etwa 1.000 Meter nach dem Einstieg. An dem Ufer der Tauchbasis geht es in das eher seichte Gewässer bis zu einer Tiefe von vier bis sechs Metern. Der Boden in Ufernähe ist komplett mit Laichkraut bewachsen. Teils ragt das Kraut bis an die Wasseroberfläche. Viele Seebewohner verstecken sich in den seichten Gebieten. Von großen Hechten bis zu Rotfedern können dem Taucher diverse Fische begegnen. Wer ein gutes Auge hat, wird auch kleine Krebse, Schnecken und weitere kleine Lebewesen zu Gesicht bekommen.

Hecht zwischen Laichkraut
(Bild: crisod – stock.adobe.com)

Tauchkurse für kleine Wasserliebhaber

Der See ist durch den geringen Nährstoffgehalt des Wassers auch in den Sommermonaten nicht stark von Algenblüten befallen. Das bietet den Tauchern eine wunderbar klare Sicht. Die Sonnenstrahlen dringen bis zu einer Tiefe von etwa zehn Metern vor.

Sehr beliebt ist das Kindertauchcamp. Hier können Kinder und Jugendliche verschiedene Kurse besuchen. Nach etwa einer Woche erhalten die Tauchbegeisterten die begehrte Auszeichnung des „Open Water Diver“. Das Tauchcamp bietet nach dieser Herausforderung weitere Spezialkurse an, wie das „Navigieren & perfektes Tarieren“, „Nitrox, Search & Recovery“ und „Stress & Rescue, Erste Hilfe“. Professionelle Tauchlehrer bringen den jungen Tauchanfängern das Einmaleins des Tauchens bei.

(Bild: kebox – stock.adobe.com)

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