Der Südosten Ägyptens bietet nicht nur mit Hurghada einen besonderen Reiz für Taucher. Auch Hamata macht sich immer mehr einen Namen in der Tauchszene. Taucher jedes Erfahrungslevels können hier auf Mantas und Delfine treffen.

Etwa 100 Kilometer südlich von Marsa Alam liegt das kleine Beduinendorf Hamata mit der abgelegensten Unterwasserwelt Ägyptens. In der Nähe der weißen Sandstrände befindet sich die Tauchbasis „ORCA Dive Club“ im Wadi Lahmy Hotel. Hier warten erfahrene Tauchlehrer und kostenlose Nitrox-Füllungen.

Mit modernen Booten fahren die Guides mit kleinen Tauchgruppen zu den jeweiligen Tauchplätzen des Roten Meeres. Die Basis plant Tauchgänge für Anfänger und fortgeschrittene Taucher, sodass für jeden etwas dabei ist.

Zwischen interessanten Höhlen und bunten Korallengärten

Schroffe Felswände in den Unterwasserhöhlen vor Hamata beheimaten Riesenmuränen und seltene Meeresschnecken-Arten. Durch vereinzelte Löcher dringen Sonnenstrahlen, die ein besonderes Farbenspiel in der Höhle schaffen.

(Foto: Olga Khoroshunova – adobe.stock)

Zwischen bunten Korallengärten tummeln sich Zackenbarsche, Drachenköpfe und Krokodilfische. Die Wassertemperaturen betragen im Sommer etwa 29 Grad. In den Wintermonaten sinken die Temperaturen auf 20 Grad ab. Mit etwas Glück treffen Taucher auf Meeresschildkröten und den ein oder anderen Dugong, der den Meeresgrund nach Nahrung absucht.

Der Bug der „SS Atlas“ ist verschwunden

Mit hervorragenden Sichtweiten von bis zu 30 Metern entdecken Tauchsportler schon aus der Ferne das Wrack der „SS Atlas“. In Tauchtiefen von bis zu 30 Metern liegt das Heck des Schiffes auf dem Grund. Der Bug des Wracks fehlt komplett. Im Inneren des Hecks wohnen mittlerweile Barrakudas, während Mantas elegant über das Deck hinweg gleiten.

Zwischen Schwarzspitzen-Riffhaien und großen Thunfischen, treffen Sportler auf fröhliche Delfine, welche die Taucher auf ein Spiel unter der Wasseroberfläche einladen. Die „SS Atlas“ befindet sich direkt an einem Saumriff. Durch die teilweise starke Brandung, kann das Wrack nicht bei jedem Wetter betaucht werden.

(Foto: wernerrieger – adobe.stock)

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