Inmitten des Pazifiks liegt Französisch-Polynesien mit über 100 Inseln. Sämtliche von ihnen sind vulkanischen Ursprungs und schaffen ein beeindruckendes Bild über und auch unter Wasser. Französisch-Polynesien bietet als Teil der Südsee Tauchplätze für unterschiedliche Tauchniveaus. Sowohl Anfänger als auch erfahrene Taucher können die Unterwasserwelt entdecken.

Über die Köpfe der Taucher schwimmen verschiedene Haiarten und auch Schildkröten sowie Mantas sind hier keine Seltenheit. Die Meeresfauna ist ebenso vielfältig wie die Felsformationen an den Küsten der vielen Inseln. Besonders bekannt ist das Gebiet für seine zahlreichen Großfischbegegnungen. Wer aber spektakuläre Korallengärten und bunten Riffe erwartet, wird hier enttäuscht.

Taucher haben das ganze Jahr über die Möglichkeit, in Lagunen, an Riffkanten oder in den Tiefen des Meeres abzutauchen. Bunte Fische und eine einzigartige Meeresvielfalt machen den Tauchgang zu einem besonderen Erlebnis.

Ruhige Außenriffe oder aufregende Strömungstauchgänge

Die Außenriffe der Inseln sind mit Hartkorallen bewachsen und schaffen unter Wasser eine beeindruckende Landschaft. Hier herrschen meist keine oder nur sehr schwache Strömungen. Ein Tauchgang an den Außenriffen ist spannend und auch für Tauchanfänger geeignet.

Je nach Jahreszeit trifft man im Tiputa Pass neben den etlichen Grauhaien auch Schildkröten und riesige Fischschwärme an. Von Dezember bis Februar haben Taucher die Möglichkeit, auf Hammerhaie während ihrer Paarungszeit zu treffen. Der Tiputa Pass wird wegen seiner reißenden Strömung nur für erfahrene Taucher empfohlen.

Beeindruckender Wracktauchgang in Küstennähe

In Tiefen bis zu 30 Metern liegt das Wrack „The Nordby“. Der Tauchgang wird von Tauchern als der beste Wracktauchgang in Französisch-Polynesien bezeichnet. Das 50 Meter lange Schiff geriet im Jahr 1900 in einen Sturm und versank vor der Insel Raiatea. Das Wrack liegt unweit entfernt der Küste und ist für Taucher leicht zugänglich. Es ist von Korallen bewachsen und bietet etlichen Meeresbewohnern einen Lebensraum.

In Französisch-Polynesien herrscht tropisches Klima. Von November bis April ist es warm und regnerisch, während es von Mai bis Oktober kühler und trockener wird. Die Wassertemperatur liegt das ganze Jahr über zwischen 25 bis 30 Grad. Taucher können mit Sichtweiten von über 40 Metern unter Wasser rechnen.

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