Das perfekte Bild zu schießen, ist für Fotografen nicht immer einfach. Unter Wasser sind die Bedingungen noch etwas anspruchsvoller. Um die Schönheit der Unterwasserwelt einzufangen, benötigt man die richtige Ausrüstung und Technik.

Die Unterwasserfotografie wird immer beliebter unter Tauchern. Für schöne Fotos muss man jedoch gute Bedingungen schaffen. Die Wahrnehmung unter Wasser unterschiedet sich stark von dem, was man an der Oberfläche gewohnt ist.

Lichtquellen verstärken die Farbintensität unter Wasser

Mit jedem Meter Tiefe filtert das Wasser immer mehr Farben aus dem Bild. Wie fotomagazin.de berichtet, verblassen in etwa vier Metern Tiefe schon die Rotanteile, welche auf dem Bild später nicht mehr klar zu sehen sind. Ab 15 Metern verschwindet Orange und ab 30 Metern die Farbe Gelb. Daher sollte man externe Lichtquellen nutzen, so das Fotomagazin.

Korallen wachsen auf Felsen unter Wasser
Mit externen Lichtquellen werden die Farben auf den Bildern intensiver.

Ein sonniger Tag und eine ruhige Wasseroberfläche bilden eine gute Grundbedingung zum Fotografieren. Eine Oberfläche, die sich bewegt, bricht nämlich das Licht stärker und sorgt für schlechtere Lichtverhältnisse unter Wasser. Fotografiert man in flacheren Gewässern, sind die leuchtenden Farben auf den Fotos besser zu erkennen als in größeren Tiefen.

Die richtigen Einstellungen für gelungene Fotografien

Hat man die ideale Kamera zur Unterwasserfotografie gefunden, sollte man die Einstellungen kontrollieren und die Programmautomatik abschalten. Diese kommt mit dem extrem hohen Kontrast von Licht, Schatten und Wasser nicht zurecht und das Motiv wird dadurch fehlbelichtet.

Bestenfalls macht man vorher einige Testaufnahmen und stellt die Belichtungsstufen und den Farbabgleich manuell ein. Die Einstellungen hängen von der Tauchtiefe und dem Motiv ab. In der Regel wird das Blau des Wassers gemessen und die Belichtung zurückgestellt.

Aufnahmen unter Wasser sind beeindruckend und ein faszinierendes Thema, jedoch sollte dabei die Umwelt nicht beeinträchtigt werden und Taucher sollten achtsam vorgehen. Besonders bei Aufnahmen von Tieren oder Meereslebewesen sollte man diese nicht berühren oder verletzen, um ein besseres Bild zu bekommen. Alles rund um das Thema nachhaltiges Tauchen zum Schutz der Meeresbewohner hat 123tauchsport in einem anderen Beitrag zusammengefasst.

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