Jedes mal aufs Neue freut man sich auf den bevorstehenden Tauchgang, jedoch gibt es einiges bei der Extremsportart zu beachten. Tauchen ist faszinierend und ermöglicht das Eintauchen in eine andere Welt. Mit einer guten Ausbildung und der richtigen Ausrüstung kann man sich sicher in das Abenteuer stützen und die Unterwasserwelt erkunden. Doch der Tauchgang kann schnell zur Gefahr werden.

Wen man sich unter Wasser nicht mehr wohl fühlt oder schlechte Umstände herrschen, sollte der Tauchgang abgebrochen werden. Doch ein Taucher kann nicht einfach nach Lust und Laune auftauchen. Trotz Problemen sollte man immer das Dekompressionsrisiko im Kopf behalten und langsam auftauchen.

Die Sicherheit sollte immer an erster Stelle stehen. Wenn man schon an Land bemerkt, dass ein Gewitter bevorsteht oder man sich schlecht fühlt, sollte man den Tauchgang gar nicht erst antreten.

Den Tauchgang unter schlechten Umständen noch einmal überdenken

Abhängig von der Erfahrung kann eine raue See einen unangenehmen Tauchgang oder ein Sicherheitsrisiko bedeuten. Bevor man sich in das Wasser stürzt, sollte man den Wetterbericht überprüfen und einen sicheren Ein- und Ausstieg planen

Manche Tauchplätze eignen sich gut zum Strömungstauchen. Doch ist die Strömung zu stark und die Erfahrung noch zu gering, sind strömungsreiche Reviere nicht der richtige Tauchplatz. Um im Notfall auf sich aufmerksam zu machen, sollten Taucher immer eine Signalboje oder eine Pfeife dabeihaben.

Ausgerüsteter Taucher unter Wasser

Mit einer Erkältung sollte niemals getaucht werden. Geschwollene Nebenhöhlen und Gehörgänge verhindern einen effektiven Druckausgleich und der Taucher riskiert ein Barotrauma. Ebenso wird von einem Tauchgang während der Schwangerschaft abgeraten. Aufgrund von körperlichen Veränderungen kann es unter Wasser zu gesundheitlichen Problemen kommen.

Schon im Wasser. Und jetzt?

Tauchen ist auch eine Kopfsache. Bei Dunkelheit, schlechter Sicht oder fehlender Orientierung in einem Tauchgebiet fühlen Taucher sich manchmal unwohl und werden nervös. Körperliche Anstrengung, zu wenig Platz oder fehlende Erfahrung können schnell Angst auslösen. Auch wenn die Ursache bekannt ist, sollte man unter diesen Umständen über einen Abbruch des Tauchgangs nachdenken. Schon eine Verringerung der Tauchtiefe und der Tauchbuddy können Abhilfe schaffen. Sollte das Unwohlsein jedoch nicht verschwinden, sollte der Taucher langsam auftauchen und wieder zurück an Land gehen.

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