Auf die Galapagos-Inseln kommen Taucher aus aller Welt, um die Vielfalt an Meerestieren zu bestaunen. Vor allem Haie schwimmen über die Köpfe des einen oder anderen Tauchers hinweg und machen den Ausflug zu einem einmaligen Erlebnis. Jedoch wird der Tauchgang mit den Riesen durch industrielle und illegale Fischerei immer seltener.

Walhaie sind eines der größten Geheimnisse in den Tiefen des Ozeans. Seit vielen Jahren arbeiten Forscher daran, die Riesen sowie andere Meereslebewesen zu verstehen und zu beschützen. Die Unterwasserwelt bei den Galapagos-Inseln schafft durch das kalte Wasser aus dem Arktischen Ozean sowie der warmen Strömung aus der Karibik einen optimalen Raum für unterschiedliche Meereslebewesen.

Forscher aus aller Welt kommen auf die Insel

Ein derart breites Spektrum an Walhaien wie vor der Küste von Galapagos kriegt man selten zu sehen. Fast ausschließlich ausgewachsene weibliche Walhaie von einer Größe bis zu 15 Metern schwimmen hier im Meer. Forscher versuchen, herauszufinden, weshalb sie hier so häufig zu sehen sind. Eine gängige Theorie besagt, dass die Weibchen sich hier sicher fühlen, um Jungen zu gebären.

Ein Walhai schwimmt durch das Meer
Das Punktmuster des Walhaies ist einzigartig.

Der größte Fisch der Welt kann laut geo.de eine Größe von bis zu 20 Metern sowie ein Gewicht von 34 Tonnen erreichen. Der Walhai ist ein friedlicher Hai mit einer breiten und stumpfen Schnauze. Sein Maul misst im geöffneten Zustand bis zu eineinhalb Meter.

Das Projekt von Galapagos Shark Diving bietet Tauchsafaris an, um das gesammelte Wissen über die Tiere weiterzugeben. Den Teilnehmern wird außerdem gezeigt, was diese tun können, um zum Schutz der Haie beizutragen. Taucher können mit Fotos und Videos der Walhaie unter Wasser eine Datenbank aufbauen, die den Forschern hilft, die Lebewesen zu analysieren und mehr über das Leben unter Wasser zu erfahren.

Einzigartiges Punktmuster gleicht menschlichem Fingerabdruck

Jeder der Walhaie hat ein individuelles Punktmuster. Die Fleckenmuster sind einzigartig und befinden sich bei den Tieren auf der rechten oder linken Seite hinter den Kiemen. Jeder Hai kann durch sein Muster identifiziert werden.

Neben dem Walhai gibt es noch andere gefährdete Lebewesen wie Mantas, Meeresschildkröten oder Haie. Ein Forscher kann immer nur an einem Ort gleichzeitig sein. Auf der globalen Datenbank können neben Aufnahmen der Walhaie auch Bilder von anderen Meerestieren hochgeladen werden, welche zum Forschungsprojekt beitragen.

Kommentar hinterlassen

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.