Zypern ist die drittgrößte Insel im Mittelmeer und liegt vor der Küste der Türkei. Taucher können um die Insel herum eindrucksvolle Unterwasserlandschaften entdecken und besonders Wracktaucher kommen hier auf ihre Kosten. Beeindruckende Felsformationen und kleine Höhlen prägen die Unterwasserwelt.

Die Gewässer vor Zypern bieten Tauchplätze für jedes Niveau. Etliche Tintenfische, Barrakudas und auch Schildkröten kann man hier entdecken. Entlang der Küste gibt es viele Tauchbasen, welche einen Pick-up-Service anbieten. Interessierte werden direkt vom Hotel aus abgeholt und zur Basis gebracht.

Die Südküste von Zypern bietet eine Vielzahl an Tauchplätzen für Einsteiger und Fortgeschrittene. Die Regionen Protaras, Ayia Napa und Pernera reichen von einfachen, flachen Tauchplätzen mit Meeresbewohnern, über Unterwasserhöhlen bis hin zu Schiffswracks am Meeresgrund. Der Einstieg ist hier meist einfach, jedoch muss man an einigen Spots etwas klettern.

Tauchen mit Zyperns Meeresschildkröten

Die Gewässer der Region bieten eine ideale Nahrungsgrundlage für grüne Meeresschildkröten. Besonders in der Saison von Juni bis Oktober tummeln sich die Tiere vor der Küste. Sie ernähren sich hier von Seegras und schwimmen zwischen den verschiedenen Buchten hin und her. Taucher haben viele Möglichkeiten, die Schildkröten in Ruhe zu beobachten.

Generell dauert die Tauchsaison auf Zypern von April bis November. Es gibt kaum Strömungen und das Wasser ist mit Temperaturen von etwa 28 Grad im Sommer für den Mittelmeerraum überdurchschnittlich warm. Im Sommer können Taucher mit Sichtweiten bis zu 40 Metern ins unendliche Blau blicken.

Ein Muss für jeden Taucher – Das Wrack der Zenobia

Die Zenobia war eine schwedische Fähre, welche sich im Jahr 1980 mit 100 LKW beladen auf dem Weg nach Syrien befand. Die schwere Ladung verrutschte und führte dazu, dass das Schiff versank. Heute ist die Zenobia unter Tauchern ein beliebtes Wrack. Mit einer Länge von 172 Metern ist es das größte betauchbare Wrack im Mittelmeer. Das Schiff liegt auf der Backbordseite in einer Tiefe von 43 Metern. Die Steuerbordseite erreicht man schon in einer Tiefe von 18 Metern.

(Titelbild: Andrey – stock.adobe.com)

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