Neue Skulpturen des Künstlers Jason deCaires Taylor kann man vor der Küste Zyperns tauchend besichtigen. Das Unterwassermuseum „MUSAN“ birgt zahlreiche Statuen und neue Attraktionen im Mittelmeer.

Das „MUSAN“ (Museum of Underwater Sculpture Ayia Napa) hat am 31. Juli 2021 seine Tore geöffnet. An der Südküste Zyperns, etwa 200 Meter vor dem beliebten Ferienort Ayia Napa, befindet sich das neue Unterwassermuseum.

Der Künstler, der dem Museum seine Einzigartigkeit verleihen konnte, ist der britische Bildhauer Jason deCaires Taylor. Seine Meisterwerke zieren schon zahlreiche Meeresböden. Unter anderem in den Gewässern von Lanzarote und Mexiko entdecken Taucher seine gesellschaftskritischen Werke, welche die Menschen zum Nachdenken anregen sollen.

Rundgang für Anfänger und Fortgeschrittene

Das „MUSAN“ ist nicht frei betauchbar. In einer der registrierten Tauchschulen vor Ort, wie dem „Cyprus Diving Centre“ oder dem „Just Scuba“, kann ein Tauchgang in das Unterwassermuseum gebucht werden.  

Frau taucht über die Unterwasserwälder des MUSAN

Mit einer laminierten Karte des Museums machen sich kleine Tauchgruppen auf den Weg durch das „MUSAN“. Ein entspannter Tauchgang dauert etwa 45 Minuten. Die maximale Tauchtiefe beträgt zehn Meter, sodass Taucher jedes Levels die Ausstellung erkunden können.

Ein Unterwasserwald mit glitzernden Blättern

Taucher gleiten durch einen Unterwasserwald. Künstlichen Bäume samt Baumkronen und glänzenden Blättern ragen aus dem Boden. Hinter manchen Stämmen verstecken sich menschliche Statuen. Teilweise sind die Pflanzen-Skulpturen mit Bojen verbunden. So wiegen sie sich mit den Wellen und geben dem Taucher den Eindruck, in einem verwunschenen Märchenwald zu sein. 

Insgesamt befinden sich im „MUSAN“ 93 Skulpturen fest verankert auf dem sandigen Meeresboden. Alle Werke Jason deCaires Taylors wurden mit pH-neutralem Beton erbaut. Dieser soll das Wachstum der Korallen und Schwämme vorantreiben. Mittlerweile erforschen kleine Krebstierchen und farben-wechselnde Tintenfische das Unterwassermuseum.

(Foto: Archiv – musan.com)

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