Der russische Apnoe-Taucher Alexej Moltschanow ist Mitte März unter einer dicken Eisschicht in eine Tiefe von 80 Metern getaucht. Dieser Weltrekord wartet nur noch auf die Absegnung von Guinness World Records.

Umringt von einigen Journalisten glitt Alexej Moltschanow am 16. März 2021 in ein Loch im dicken Eis des Baikalsees in Sibirien. Der 34-jährige Apnoe-Taucher versuchte, den Weltrekord von Christian Redl mit einer Tauchtiefe von 61 Metern unter dem Eis zu knacken. Die Wassertemperatur lag bei drei Grad. Moltschanow war durch eine Führungsleine mit einem Seil verbunden, welches ihn in die Tiefe führte.

Mit einem Atemzug schwamm er 80 Meter tief und kam mit einem Lächeln auf den Lippen wieder an die Oberfläche. Der russische Apnoe-Taucher ist sich bereits sicher, dass er einen neuen Weltrekord aufstellen konnte. Doch dies wäre nicht der erste für Alexej Moltschanow. Der Russe schaffte es bereits 14-mal ins Guinness-Buch.

Alexej Moltschanow bei einem Tieftauch-Weltrekord

Tauchen im Baikalsee

Seinen neuen Weltrekord möchte er dem Baikalsee widmen und dem Umweltschutz. „Ich möchte den Rekord diesem wundervollen Platz widmen. Der Baikalsee ist ein einzigartiges Naturphänomen und ein wichtiger lebender Organismus, der für künftige Generationen erhalten werden muss“, erklärte Alexej Moltschanow.

Für den Taucher ist der Baikalsee einer der schönsten zum Tauchen. Mit einer Fläche von 31.722 Quadratkilometern und einer Tiefe von 1.700 Metern ist er der größte Süßwassersee der Welt. Für Moltschanow bedeutet das Apnoetauchen den besonnenen Umgang mit den eigenen psychologischen Zuständen und das Entspannen in besonderen Stress-Situationen.

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